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BurgenlandSchreckschüsse bei Planquadrat: Lenker wollte nicht anhalten

Der 20-Jährige stand unter Einfluss von Alkohol und Suchtmitteln.

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Bei einem landesweiten Planquadrat im Burgenland am Freitag und in der Nacht auf Samstag sind auch zwei Schreckschüsse gefallen. Ein Autofahrer wurde nach Angaben der Landespolizeidirektion erst dadurch zum Anhalten gezwungen. Insgesamt wurden in zehn Stunden u.a. 477 Radaranzeigen erstattet und 245 Organstrafverfügungen ausgestellt. 75 Beamte waren im Einsatz.

Die Schreckschüsse wurden abgegeben, weil ein Pkw-Lenker, der auf der Südostautobahn (A3) im Bezirk Eisenstadt-Umgebung mit etwa 170 km/h unterwegs war, nicht anhalten wollte und ein Dienstfahrzeug mehrmals von der Fahrbahn abzudrängen versucht hatte, berichtete die Polizei. Eine Kontrolle ergab, dass der 20-Jährige am Steuer durch Alkohol und Suchtmittel beeinträchtigt war. Ihm wurde der Führerschein abgenommen. Bei einem Mitfahrer wurden zudem geringe Mengen an Marihuana sichergestellt.

Bei dem Planquadrat wurden insgesamt etwa 1.000 Lenkerinnen und Lenker kontrolliert und 781 Alkomat- bzw. Alkovortests durchgeführt. Acht Personen am Steuer waren der Bilanz der Polizei zufolge durch Alkohol- oder Suchtmittel beeinträchtigt.

Der höchste gemessene Alkoholwert waren 1,02 Promille bei einem 37-Jährigen im Bezirk Neusiedl am See. Erhebliche Geschwindigkeitsübertretungen gab es auf der A3 bei Steinbrunn (Bezirk Eisenstadt-Umgebung) mit 214 km/h ebenso wie auf der B57 (Autostraße) im Gemeindegebiet von Sankt Martin a.d. Raab (Bezirk Jennersdorf). Dort wurden zwei Lenker mit jeweils 174 km/h gemessen.