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Laut VKIPalmöl in jedem dritten Weihnachtsgebäck aus dem Supermarkt

Palmöl steckt mittlerweile eben auch in vielen Produkten, in denen man dies nicht erwarten würde. Beispielsweise in Kokosbusserln, Zimtsternen oder Lebkuchen, bei deren Zubereitung nach herkömmlicher Rezeptur eigentlich gar kein Fett verwendet wird.

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208 verschiedene Sorten Weihnachtsgebäck von Billa, Denn‘s, Hofer, Interspar, Lidl, Merkur und Penny hat der Verein für Konsumenteninformation (VKI) in Augenschein genommen. Ziel der Erhebung war festzustellen, ob typisches Weihnachtsgebäck Palmöl enthält. Untersucht wurden unter anderem Vanillekipferl, Lebkuchen, Dominosteine, Zimtsterne, Spekulatius, Teegebäck, Hauskekse und Kokosbusserl.

Im Gesamtergebnis waren 141 Erzeugnisse palmölfrei. 67 Produkte enthielten Palmöl, das entspricht rund einem Drittel. Auffällig war, dass sich Palmöl auch in Produkten fand, bei denen in der klassischen Rezeptur für den Hausgebrauch eine Verwendung von Fetten oder Ölen gar nicht vorgesehen ist. So kamen beispielsweise nicht einmal die Hälfte der Zimtsterne und Kokosbusserl ohne Palmöl aus. Den größten Anteil an palmölfreien Produkten gab es bei Lebkuchen und Dominosteinen.

Palmöl steckt mittlerweile eben auch in vielen Produkten, in denen man dies nicht erwarten würde

VKI‑Projektleiterin Birgit Beck

„Unsere Erhebung zeigt einmal mehr, dass es im Lebensmittelbereich heutzutage kaum noch eine Produktgruppe gibt, in der nicht zumindest von einigen Herstellern Palmöl verwendet wird“, erläutert VKI‑Projektleiterin Birgit Beck. „Palmöl steckt mittlerweile eben auch in vielen Produkten, in denen man dies nicht erwarten würde. Beispielsweise in Kokosbusserln, Zimtsternen oder Lebkuchen, bei deren Zubereitung nach herkömmlicher Rezeptur eigentlich gar kein Fett verwendet wird.“

„Den Konsumentinnen und Konsumenten, die palmölfreie Produkte kaufen möchten, hilft letztlich nur das genaue Studium der Zutatenliste. Auch plakative Auslobungen wie „mit Butter“ oder Hinweise auf eine „traditionelle Zubereitung“ sind leider keine Garantie für palmölfreie Erzeugnisse“, so Birgit Beck weiter. „Wer seinen Palmölverbrauch möglichst gering halten möchte, dem hilft – neben der sorgfältigen Auswahl der Produkte – eigentlich nur: weniger kaufen, mehr selber zubereiten. Wer sein Weihnachtsgebäck selber macht, kann die Zutaten auswählen und entweder mit Butter backen oder auf eine palmölfreie Margarine zurückgreifen.“

Umstrittener Rohstoff

Palmöl zählt zu den wichtigsten, aber auch umstrittensten Rohstoffen der Welt. Hier ein kleiner Auszug: Palmöl wird vor allem in Malaysia und Indonesien hergestellt. Der Regenwald wird abgeholzt oder abgebrannt, um immer mehr Anbauflächen für die Ölpalme zu schaffen. Und: Immer wieder werden Stimmen von Experten laut, die denken, dass Palmöl an der Entstehung von Herz- und Kreislauferkrankungen, Diabetes und sogar Krebs beteiligt sein könnte.

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Danke für Ihr Verständnis.

hermannsteinacher
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Margarine

ist ungesund.

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hermannsteinacher
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Verjagt die "Pseudo"-Experten,

lauter Ignoranten, die das gesunde Palmöl gar nicht kennen!

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acgelenk
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warum ist palmöl schlecht

es wäre schön, wenn der artikel zmindest im ansatz erklären würde warum palmöl "schlecht" ist.

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hermannsteinacher
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Palmöl ist ein gesundes Fruchtfleischöl,

enthält gut die Hälfte Triglyzeride ungesättigter Fettsäuren und viel Vitamine.

In den erwähnten Produkten ist übrigens gar keines drinnen, es ist ein Nichtwisser-Beitrag in der Kl.Ztg, wie oft.

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brosinor
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Des hamma eh vermutet...

...aber des is uns wurscht....die Palmen sind uns wurscht, mir ham jetzt den Plastikchristbaum!

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