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Großeinsatz in Tirol Schütze verschlief Cobra-Einsatz

Eine Zeugin hatte Schüsse gehört und die Polizei alarmiert. Daraufhin rückte auch die Cobra in Weer in Tirol aus. Der Schütze bekam davon nichts mit.

Sujetbild © APA/ROBERT JAEGER
 

Am Donnerstagvormittag ist in Weer in Tirol (Bezirk Schwaz) die Cobra ausgerückt, nachdem ein Mann vier Schüsse aus einer Langwaffe abgegeben hatte. Zeugen hatten den Vorfall beobachtet und die Polizei verständigt. Als der Mann ausgeforscht worden war, stellte die Polizei fest, dass keine "gefährliche Situation" herrschte, sagte der stellvertretende LKA-Leiter Christoph Hundertpfund zur APA.

Der Schütze soll im Rahmen von Schießübungen die Waffe benützt haben, es wurde niemand verletzt. Er verfügt über die notwendigen Waffendokumente.

Die Beamten konnten den betroffenen Mann allerdings lange Zeit nicht erreichen, da er sein Handy ausgeschaltet und sich schlafen gelegt hatte, sagte Hundertpfund. Somit bekam der Schütze die Aufregung vor seinem Haus gar nicht mit. Der Mann wurde auch nicht festgenommen, weil es dazu keinen Anlass gegeben habe.

50 Mann im Einsatz

Der Polizeieinsatz in einer Siedlung etwas außerhalb des Dorfes wurde schließlich am Donnerstagnachmittag beendet. Rund 50 Einsatzkräfte waren im Einsatz, das Areal wurde großräumig abgesperrt.

 

Kommentare (2)

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Reipsi
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Der ganze Einsatz

war scheinbar ein “bisserl“ übertrieben.

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AloisSteindl
1
2
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Genaueres weiß man anscheinend nicht

Oder es war ein lieber Kollege.
Man müsste halt die genaueren Umstände kennen. Hat er einfach irhendwo geballert?

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