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Wullowitz Identitäre veranstalteten Mahnwache: Gemeinde rief auf, nicht zu kommen

Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) appellierte ebenso fernzubleiben und warnte vor einem Missbrauch der Geschehnisse vom Montag.

Flüchtlingsheim in Wullowitz © FOTOKERSCHI.AT / KERSCHBAUMMAYR
 

Auf mäßig Resonanz ist Donnerstagabend in Leopoldschlag (Bezirk Freistadt) die Mahnwache der Identitären anlässlich der Messerattacken eines Asylwerbers im Ortsteil Wullowitz mit einem Toten und einem lebensgefährlich Verletzten gestoßen. Die Polizei bezeichnete rund 30-minütige Kundgebung von "40 Personen" als "unspektakulär". Identitären-Chef Martin Sellner hielt eine kurze Ansprache.

Gemeinde rief auf, nicht zu kommen

Schon im Voraus hatte die Gemeinde auf ihrer Homepage auch im Namen der Angehörigen des Getöteten dazu aufgerufen, nicht zu der Veranstaltung zu kommen. Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) appellierte ebenso fernzubleiben und warnte vor einem Missbrauch der Geschehnisse vom Montag.

Ein 33-jähriger Afghane soll in einer Flüchtlingsunterkunft in Wullowitz wegen eines Streits über einen Job auf einen 32-jährigen Betreuer eingestochen haben. Auf der Flucht hat er laut Ermittlungen in einer Garage den 63-jährigen Landwirt erstochen, um an dessen Auto zu gelangen. Mit diesem flüchtete er nach Linz, wo er von der Polizei am späten Abend gefasst wurden. Am Mittwoch wurde über den Mann die U-Haft verhängt.

 

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