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InnsbruckMesserattacke war offenbar fingiert

Der 36-Jährige hat zugegeben, dass er sich die Verletzungen selbst zugefügt hat.

Sujetbild © Eder
 

Die Messerattacke auf einen 36-Jährigen, die sich Ende August im Innsbrucker Stadtteil Wilten ereignet hatte, ist offenbar fingiert gewesen. Wie die Polizei am Dienstag berichtete, hat der Mann bei Einvernahmen schließlich zugegeben, dass es zu keinem Überfall gekommen war und er sich die Verletzungen selbst zugefügt hatte.

Der 36-Jährige hatte zunächst angegeben, am 28. August gegen 22.00 Uhr am Kaiserschützenplatz von zwei Unbekannten überfallen worden zu sein. Dabei hätte ihm einer der Täter zwei Messerstiche in den Brust- und in den Bauchbereich versetzt, hatte das vermeintliche Opfer vor der Exekutive behauptet.

Nach umfangreichen Ermittlungen ergaben sich laut Polizei jedoch verschiedenste Ungereimtheiten zum Ablauf der Tat. Bei weiteren Einvernahmen gab der 36-Jährige dann schließlich zu, dass er sich die Verletzungen selbst zugefügt hatte und anschließend den Notruf wählte. Zum Motiv des 36-Jährigen wollte die Polizei nichts bekannt geben. Nähere Auskünfte könnten aus Rücksicht auf die Privatsphäre des Mannes nicht erteilt werden, sagte Ermittler Christoph Hundertpfund zur APA.

 

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