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100 Jahre FriedensvertragDie Neuvermessung Österreichs in Saint-Germain

Vor hundert Jahren endete für Österreich auch offiziell der Erste Weltkrieg: Die Delegation der nach dem Zusammenbruch der Monarchie gegründeten Republik unterschrieb am 10. September 1919 in St. Germain den auferlegten Friedensvertrag, der die Grenzen der jungen Republik neu zog.

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Ansprache Karl Renner
Im sogenannten „Steinzeitsaal“ des Schlosses Saint-Germain-en-Laye wurden der österreichischen Delegation die Friedensbedingungen überreicht, der Vertrag wurde hier auch am 10. September 1919 unterschrieben. © APA/PICTUREDESK
 

Friedensverträge sollten, so ist es die Intention und auch das allgemeine Verständnis, nach Waffenstillständen eine neue Ordnung schaffen, die sowohl den Ausgang des jeweiligen Krieges in seinen machtpolitischen Verschiebungen als auch die Gestaltbarkeit einer konfliktfreien Zukunft im Auge haben sollte. Intention und Realisierung sind aber nicht immer deckungsgleich. „A Peace to End All Peace“ ist der Titel des bemerkenswerten Buches von David Fromkin, der sich mit der Friedensordnung im Nahen Osten nach dem Ersten Weltkrieg beschäftigt.

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