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Auf WeChat Schönbrunn setzt in den kommenden Jahren einen China-Schwerpunkt

Gemeinsam mit dem Tiergarten Schönbrunn setzt das Schloß Schönbrunn in den kommenden Jahren einen China-Schwerpunkt und ist erstmals auf WeChat – der wichtigsten und größten Online-Plattform Chinas mit mehr als einer Milliarde NutzerInnen – vertreten.

Schloss Schönbrunn künftig auf WeChat
Das Schloss Schönbrunn ist die meistbesuchte Sehenswürdigkeit in Österreich © APA/GEORG HOCHMUTH
 

Die meistbesuchte Sehenswürdigkeit in Österreich ist mit rund vier Millionen Eintritten das Schloß Schönbrunn. Auf Platz zwei liegt der Tiergarten Schönbrunn mit rund zwei Millionen BesucherInnen. Das BesucherInnen-Ranking im Schloss führen asiatische Gäste an – dicht gefolgt von Gästen aus Deutschland, Südkorea und den USA.

„Auch wenn uns die steigenden Besucherzahlen freuen, ist uns die Schonung der historischen Substanz Schönbrunns und die sanfte Integration moderner touristischer Infrastrukturen ein Anliegen“, erklärt  Klaus Panholzer, Geschäftsführer der Schloß Schönbrunn Kultur- und Betriebsgesellschaft (SKB). „Neben Maßnahmen, die den originalen Charakter der imperialen Anlagen erhalten bzw. wiederherstellen, setzen wir auch auf Kooperationen, um weltweit die Menschen für das imperiale Erbe und die Welt der Habsburger zu begeistern.“

WeChat ist meistgenutzte App in China

Eine dieser Initiativen ist der Einstieg in WeChat, mit mehr als einer Milliarde NutzerInnen die am meisten ge- und benutze App in China, dem mit rund 350.000 (2018) Gästen auch für das Schloß Schönbrunn wichtigsten asiatischen Herkunftsmarkt. Auf dieser Universal-App für den chinesischen Reisenden startet die SKB nun mit dem Tiergarten Schönbrunn sowie der Österreich Werbung gezielte Werbemaßnahmen. Wichtig hierbei ist ein auf den chinesischen Herkunftsmarkt maßgeschneidertes digitales Marketing.

„Österreichs meistbesuchte Sehenswürdigkeiten nehmen nun auch im chinesischen Social-Media-Kanal WeChat unter Österreichs Attraktionen die Vorreiterrolle ein“, erklärt Emanuel Lehner-Telič, Region Manager Asien der Österreich Werbung. „Durch die intensive und direkte Zusammenarbeit mit Tencent konnten wir als Österreich Werbung bei der Umsetzung der Marketingstrategie sehr gut unterstützen“, so Lehner-Telič. In China sind digitale Services, die in Österreich noch nach ferner Zukunftsmusik klingen bzw. gerade in Umsetzung sind, bereits gelebte Realität. „Um sich in China bemerkbar zu machen, braucht es ganz andere Kommunikationszugänge und Kompetenzen und einen für uns völlig neuen Denkansatz“, weiß Petra Stolba, Geschäftsführerin der Österreich Werbung. „Unsere ÖW-KollegInnen in Peking kennen sich dabei aus, unterstützen und begleiten die Branche dabei optimal. Schön, dass wir gemeinsam mit den Flaggschiffen der Österreich-Sehenswürdigkeiten eine spannende digitale Kooperation in China umsetzen.“

Große Pandas

Auch der Tiergarten Schönbrunn möchte gezielt Besucher aus China begeistern. Immerhin leben im Tiergarten seit 2003 die seltenen Großen Pandas, der Nationalstolz Chinas und ein Symbol der freundschaftlichen Beziehungen zwischen der Volksrepublik China und Österreich. Derzeit liegt der Anteil chinesischer Gäste im Zoo bei nur rund 0,5 Prozent. „Als ältester Zoo der Welt mit einer Kombination aus imperialem Charme und moderner Tierhaltung haben wir ein attraktives Alleinstellungsmerkmal“, so Dagmar Schratter, Direktorin des Tiergarten Schönbrunn. „Bei über 700 Tierarten ist immer etwas los und wir freuen uns darauf, unsere tierischen Neuigkeiten nun auch über WeChat in China zu verbreiten.“

Foto © AP

Neues Leitsystem

Um auch in Zukunft die Position Schönbrunns als Publikumsmagnet zu halten und weiter auszubauen, ist es notwendig, den Gästen ein einzigartiges Erlebnis zu bieten und das tut die SKB sehr erfolgreich, unter anderem auch unter Nutzung digitaler Technologien. Gerade als Tourismus-Ziel Nummer eins sind die Bereiche Orientierung und BesucherInnen-Strom-Management auf allen Ebenen ganz zentral.

Die SKB arbeitet am Projekt der Besucher-Strom-Lenkung und ist damit zu einem Vorreiter in diesem Bereich geworden. Zusätzlich wird für das gesamte Schloß Schönbrunn-Areal ein neues Leitsystem gestaltet. Bis Ende 2020 wird das neue Leitsystem umgesetzt sein und den Gästen am gesamten Areal optimale Orientierung ermöglichen.

Online-Ticket-Plattform

Um die BesucherInnen-Zufriedenheit zusätzlich zu steigern, wurde auch die Online-Ticket-Plattform Imperial Austria optimiert. Mit dem Kauf eines Online-Tickets lassen sich lange Wartezeiten an der Kassa vermeiden und einem entspannten Besuch steht nichts mehr im Wege. Schönbrunn-Erlebnis pur versprechen zwei neue Kombitickets in Kooperation mit dem Tiergarten Schönbrunn. Der Classic Pass Plus vereint sechs Attraktionen am Schönbrunn-Areal in nur einem Ticket: Es können das Schloss, der Kronprinzen- und Orangeriegarten, der Irrgarten & das Labyrinth, die Gloriette-Aussichtsterrasse sowie der Tiergarten besucht werden. Des Weiteren wurde ein neues Kombiticket speziell für Familien entwickelt: Mit diesem Ticket kann das Kindermuseum Schloss Schönbrunn, der Irrgarten, das Labyrinth und der Labyrinthikon Spielplatz sowie der Tiergarten besucht werden. Beide Kombitickets sind in der Sommersaison erhältlich.

Kommentare (2)

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ratschi146
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in einem Jahr..

jammern genau die Leute die es jetzt beschlossen haben über die Besucherschwemme.
An die heutige Presseaussendung wird sich keiner erinnern wollsen..

Wer den Teufel rief....

Aber es zählt nur eins: Wachstum, Wachstum und Euros.....

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Hildegard11
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Chinesen

Wird euch auch noch leid tun, wenn die Flut einsetzt.

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