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Smart ConnectDas kann die neue Pannenhilfe-App des ÖAMTC

Mithilfe eines Connectors, der ins Fahrzeug eingebaut wird, werden Fehlermeldungen an den Helpdesk des Touringclubs und an die App des Users übermittelt.

© (c) APA/ÖAMTC/SEVERIN WURNIG (SEVERIN WURNIG)
 

Die ÖAMTC-Pannenhilfe wird mit dem neuen Angebot Smart Connect digital. Mithilfe eines Connectors, der ins Fahrzeug eingebaut wird, werden Fehlermeldungen an den Helpdesk des Touringclubs und an die App des Users übermittelt, was im Idealfall verhindert, dass das Auto überhaupt liegen bleibt. Weitere Features sind u.a. ein Fahrtenbuch und ein Eco-Score sowie eine "Find my car"-Funktion.

Kostenfaktor

79 Euro beträgt der Preis für den Connector, weitere 6,90 Euro werden dann monatlich für den Service fällig. Dafür werden u.a. die drei wichtigsten Pannen-Einsatzgründe - Batterie (31 Prozent), Motor und Motormanagement (21 Prozent) sowie Lichtmaschine und Starter (neun Prozent) abgedeckt. Durch die frühzeitige Information in der App oder durch einen Anruf des technischen Helpdesks kann man unter Umständen rechtzeitig eine Werkstatt aufsuchen oder verhindern, dass die Batterie etwa durch ein eingeschaltetes Innenlicht entleert wird. Bleibt man dennoch liegen, wissen die Helfer besser Bescheid, woran es hapert.

Die App geleitet den Autobesitzer je nach Modell durch den Einbau, den dadurch auch Menschen mit zwei linken Händen hinbekommen sollten. Danach kann man sich einfach zurücklehnen und auf die hoffentlich nie aufpoppenden Fehlermeldungen warten oder sich seinem Spieltrieb hingeben. Neben einem Fahrtenbuch, das vollautomatisch erstellt wird, lassen sich Zonen festlegen, bei deren Verlassen Alarm geschlagen wird. Dadurch ist Smart Connect gleichzeitig ein Diebstahlschutz. Und auf großen Parkplätzen kann man sich die Position des Wagens zeigen lassen, wenn man diese vergessen hat.

Im Sinne der Umwelt gibt ein Eco-Score Aufschluss, wie energiesparend die letzte Fahrt verlaufen ist. Hier ist vonseiten des ÖAMTC angedacht, die Lenker einzelner Modelle in Zukunft miteinander wetteifern zu lassen, wer umweltschonender unterwegs ist. Tank- und Kilometerstand lassen sich ebenfalls bequem per Handy auf der Wohnzimmercouch ablesen.

Vonseiten des Mobilitätsclubs versichert man, viel Wert auf Datenschutz gelegt zu haben: Alle Kommunikationswege seien nach höchsten Standards end-to-end verschlüsselt. Auch die eigenen Mitarbeiter bekommen nur die relevanten Daten zu sehen, während Fahrten, Statistiken, Bewegungsprofile und persönliche Informationen nur der Fahrer selbst sieht.

 

Kommentare (4)

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Smusmu
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Fehlen nur noch fähige Mitarbeiter

Die das ganze auch richtig interpretieren können. Aber die hat ja der „Club“ schon längstens abgebaut.

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altbayer
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Big Brother

Sorry, mein Auto hat diese Funktionen über den Hersteller.
Ich aktiviere dieses Packet nicht.
Ich brauche keinen Big Brother im Auto.
6,90 will der Pannendienst im Monat, damit er mich überwachen kann? Nein, von mir sicher nicht.⁰

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joektn
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🤔

Dein Fahrzeug sendet durchgehend Daten an den Hersteller und speichert sie auch ob du es willst oder nicht. Jede Werkstatt kann mindestens deine letzten 200 Kilometer exakt zurück verfolgen und sagen wann du beschleunigt, gebremst oder ob du bergauf oder bergab gefahren bist. Auslesen kann man diese Daten mit einer passenden Software auf jedem Laptop. Moderne Autos verfügen auch über quasi eine eigene Sim Karte und stehen im ständigen Datenaustausch. Der größte Datensammler derzeit ist zb der VW T-ROC. Der erfasst sogar dein Blinkverhalten.
Wer das nicht mag, muss sich entweder einen Oldtimer zulegen oder einen günstigen Kleinwagen zulegen, die dieses System noch nicht haben.

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altbayer
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Freischalten...

....muss man das System selbst.
Und Oldtimer habe ich sowieso in der Garage.

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