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StudieKnapp 60.000 Schüler hatten auch im Sommer Nachhilfe

Im Schnitt wurden pro Schulkind 430 Euro ausgegeben, heißt es in der Studie der Arbeiterkammer.

© KLZ/Traussnig (Sujetfoto)
 

Knapp 60.000 Schüler haben in den Sommerferien 2018 bezahlte Nachhilfe in Anspruch genommen. Das entspricht einem Anstieg um rund 20.000 Schüler gegenüber dem Jahr davor, zeigt das von der Arbeiterkammer (AK) beauftragte jährliche "Nachhilfebarometer".

Für die Erhebung wurden von IFES knapp 3.100 Eltern mit rund 5.650 Schulkindern im März und April 2019 befragt, hieß es in einer Aussendung. Demnach brauchten sechs Prozent aller Schüler in den Ferien davor bezahlte Nachhilfe. Den höchsten Anteil gab es erwartungsgemäß in der AHS-Oberstufe (13 Prozent) und den berufsbildenden höheren Schulen (BHS, zehn Prozent).

Im Schnitt wurden pro betroffenem Schulkind 2018 430 Euro (2017: 380 Euro) für die Sommer-Nachhilfe aufgewendet. Am günstigsten kamen dabei Eltern von Volksschulkindern (390 Euro) und von AHS-Oberstufenschülern (400 Euro) weg, am meisten berappten Eltern von Kindern und Jugendlichen an Neuen Mittelschulen, AHS-Unterstufen und BHS (je 450 Euro).

Zur Eindämmung der Nachhilfekosten fordert die AK den Ausbau vor allem verschränkter Ganztagsschulen sowie des regelmäßigen Förderunterrichts und eine Schulfinanzierung nach sozialen Indikatoren.

Kommentare (2)

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Rick Deckard
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in den meisten Fällen

muss die Nachhilfe die Arbeit der Lehrer und Professoren nachholen. Die wenigsten Schüler waren zu dumm oder zu faul...

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erstdenkendannsprechen
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Als jemand, der jahrelang Nachhilfe gegeben hat und gibt (im Freundes- Bekannten- und Nachbarkreis)

übrigens gratis - kann ich ihnen eines für fast alle Fälle sagen: Die meisten Kinder sind nicht zu dumm - zu faul aber wohl.
Sie haben ihre Sachen auch gut zusammen, die Mitschriften sind in den meisten Fällen so, dass man damit arbeiten kann. Nur: man muss halt arbeiten. Von mir erwarten sie sich dann, dass ich ihnen den Trick zeigen werde, wie sie plötzlich alles können werden. Den gibt es halt nicht. Ich teile den Lehrstoff auf, gehe mit ihnen alles nochmal durch und zeige ihnen, wie sie lernen müssen - und sie haben halt bei mir Einzelbetreuung. Etwas, das Lehrer mit 20 - 36 Kindern in der Klasse gar nicht bieten können. Nicht einmal ansatzweise. Dann zu sagen: "Das haben die Lehrer versäumt" - ist ignorant. Was noch dazu kommt: Viele Kinder haben einen Dreier oder Vierer - und das ist ein Problem für die Eltern, also Nachhilfe.

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