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VerfolgungsjagdPolizisten jagen Raser im Lamborghini bis nach Bayern

Mit 180 km/h auf Landstraße unterwegs: Lenker gab an, die Beamten nicht als solche erkannt zu haben.

© APA/dpa/Harald Tittel
 

Eine Verfolgungsjagd bis nach Deutschland hat sich ein Raser Freitagabend in Oberösterreich geliefert. Der Mann hatte mit seinem Sportwagen in Esternberg (Bezirk Schärding) einen Streifenwagen überholt und brauste den Beamten mit bis zu 180 km/h auf der Landstraße davon, berichtete die Polizei.

Die Polizisten versuchten den Raser mit eingeschaltetem Blaulicht und Folgetonhorn zu Stoppen. Der Mann im Lamborghini ignorierte den Streifenwagen aber und fuhr mit weit überhöhter Geschwindigkeit davon. Die Verfolgungsjagd dauerte bis zur Kreuzung Ludwigsplatz, wo der Lenker verkehrsbedingt an der roten Ampel angehalten werden konnte.

Vor dem Grenzübergang Passau-Achleiten ersuchten die oberösterreichischen Beamten die Polizeiinspektion Passau um Unterstützung. Der Lenker gab gegenüber den deutschen Beamten an, die österreichische Polizei nicht als solche erkannt zu haben. Er habe sich gedacht, da habe irgend so ein "Lustiger" ein Blaulicht im Auto. Ein Folgetonhorn habe er auch nicht gehört. Der Raser wird angezeigt.

Kommentare (2)

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Civium
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Diese Dekadenz passt zu

Marke des Autos und zur Zeit in der wir leben, die Arroganz wahrscheinlich zur Nationalität!!!

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Henry44
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Der Fahrer hat die Beamten nicht erkannt und sie für Scherzbolde gehalten.

Er hat auch nicht gewusst, dass man auf Landstraßen maximal 100 Km/h fahren darf.

Offensichtlich fehlt es an der für einen Führerschein notwendigen Zuverlässigkeit. Dagegen hilft längerer Führerscheinentzug und Nachschulung.

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