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Schütze geschnapptMit illegaler Waffe fast die Nachbarn erschossen

Oberösterreichische Familie wurde in ihrem Garten nur knapp von Projektil verfehlt. Nun wurde der Schütze ausfindig gemacht: ein Nachbar.

© APA/HANS KLAUS TECHT
 

Eine oberösterreichische Familie ist in ihrem Garten nur knapp von einem Schuss ihres Nachbarn verfehlt worden. Der Schütze wurde am Montag ausgeforscht. Er gestand, dass er mit einer illegal gekauften Faustfeuerwaffe herumgeballert hatte, berichtete die Landespolizeidirektion Oberösterreich.

Der Schreck bei der Familie, die Freitagabend in der Ortschaft Gallusberg in Gallneukirchen im Bezirk Urfahr-Umgebung in ihrem Garten saß, war groß. Neben den beiden Hausbesitzern und ihren beiden kleinen Enkelkindern schlug plötzlich ein Geschoss in einer Holzlatte ein. Es prallte an der Hausmauer ab, flog beim Nachbarn gegen ein Metallregal und kam zuletzt auf einer Betonmauer zu liegen.

Die Polizei identifizierte es als ein Projektil vom gängigen Kaliber neun Millimeter. Die Ermittler suchten die Umgebung ab. Sie wurden bei einem Nachbarn fündig. In dessen Holzhütte entdeckten sie mehrere Einschusslöcher des selben Kalibers. Der Besitzer legte ein Geständnis ab: Er habe die Pistole illegal erworben und damit Schießübungen vorgenommen. Die Gartenhütte diente als Kugelfang. Aber eines der abgefeuerten Geschosse dürfte abgelenkt worden und so im Haus auf dem Nachbargrundstück eingeschlagen sein. Die Waffe habe er inzwischen schon in der Donau versenkt. Sie konnte vorerst nicht gefunden werden. Der Schütze wird auf freiem Fuß angezeigt.

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Legu
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