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BurgenlandUmstrittene Treibjagd auf Zuchtenten soll verboten werden

Die Landesregierung will das Jagdegesetz im Herbst ändern.

Die Entenjagd soll gestoppt werden
Die Entenjagd soll gestoppt werden © APA/GEORG HOCHMUTH (Symbolfoto)
 

Die umstrittene Zuchtenten-Jagd entlang der Leitha, bei der tausende Enten ausgesetzt und ein paar Wochen später bei Treibjagden abgeschossen werden, soll im Burgenland verboten werden. Die rot-blaue Koalition werde im Herbst das Jagdgesetz entsprechend ändern, hieß es am Montag in einer Aussendung.

Die Zuchtenten-Jagd ist seit Jahren umstritten, immer wieder hatten Tierschützer Kritik geübt. Deshalb soll der Jagd nun ein Ende gesetzt werden. "Dieses Aussetzen von Enten ist mit den ethischen Grundsätzen der Jagd nicht mehr vereinbar", begründete die zuständige Landesrätin Astrid Eisenkopf (SPÖ) die Gesetzesänderung. Bei der Zuchtenten-Treibjagd werde die "ursprüngliche Intention des Jagens, nämlich die Erhaltung des biologischen Gleichgewichts," verfehlt. Sie diene nur der Belustigung und verursache großes Tierleid.

FPÖ-Klubobmann Geza Molnar und SPÖ-Klubobfrau Ingrid Salamon zeigten sich erfreut, dass man wohl schon bald eine Gesetzesänderung beschließen werde können. Über die wesentlichen Eckpunkte sei man sich bereits einig.

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Danke für Ihr Verständnis.

Estarte
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DDr. Balluch berichtete 2017 Folgendes :

...."Sei es wie es sei, bei diesem Treffen hat mir Mensdorff-Pouilly genüsslich angekündigt, ein neues Jagdgatter in Ungarn zu bauen, weil die Gatterjagd in Österreich ja verboten wird. Und er werde ab Mitte August wieder auf seine Zuchtenten ballern. Und tatsächlich, in seinen 2 Kunstteichen tummeln sich wieder viele hundert Zuchtenten. Doch in meinen Augen ist das mit der neuen Gesetzeslage nicht zu vereinbaren. Gezüchtete Stockenten auszusetzen ist nach dem Bundestierschutzgesetz verboten, weil sie, wie Studien belegen, das Aussetzen zu gut 80 % nicht überleben. Doch Mensdorff-Pouilly hält sie in Teichen, die mit einem Elektrozaun umgeben sind. Diese Enten sind, wie ein Gutachten des Vogelexperten Hans Frey zeigt, nicht flugfähig. Sie sind also eingesperrt und können nicht heraus. Das neue burgenländische Jagdgesetz verbietet das Aussetzen von Zuchtenten nach dem 20. Juni. Am 21. Juni wurden aber Aufnahmen von diesen Enten gemacht, wie sie immer noch eingesperrt waren. Damit muss es nun illegal sein, auf diese Enten Jagd zu machen bzw. sie später auszusetzen."..........

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Estarte
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Beispiel 2017 :

...."Jetzt muss die Behörde endlich reagieren, um diesen Missstand zu beenden. Es darf nicht länger geduldet werden, dass Mensdorff-Pouilly in seinem Jagdrevier in Luising ständig die Gesetze ignoriert! Zwar hat er den Großteil seiner Jagden bereits nach Ungarn verlegt, eben um die österreichischen Gesetze umgehen zu können, aber dennoch geht diese Entenjagd in Österreich weiter, und dennoch hatte er auch heuer wieder hunderte oder tausende Fasane in seiner Voliere in Österreich für die Jagd – und zwar noch lange nachdem sie laut burgenländischem Jagdgesetz längst hätten ausgesetzt werden müssen. Alfons Mensdorff-Pouilly, so heißt es, soll ab Anfang Jänner 2018 seine Haftstrafe antreten müssen. Vielleicht wäre das ein Moment, auch seine Jagdpraxis zu hinterfragen, und endlich den Beschuss zahmer, dressierter Zuchttiere zu beenden!"......

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Estarte
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ZUM BEISPIEL :

Es ist den Behörden und der Jägerschaft seit Jahrzehnten bekannt, was da im Jagdrevier von Mensdorff-Pouilly im Südburgenland passiert. Es waren ja auch schon genug PolitikerInnen dort für die Jagd zu Gast. Dennoch schritt niemand je ein, drückte man beide Augen zu. Ja, selbst nachdem der VGT bereits 2015 aufgedeckt hatte, wie Mensdorff-Pouilly Rebhühner aus seinen Volieren holen ließ, um sie in Kistln zu stecken und von dort aus Richtung wartende Jagdgäste aufzuscheuchen, betrieb die Jägerschaft den Schulterschluss. Jetzt liegen Filmaufnahmen vor, die die Entenjagd bei Mensdorff-Pouilly dokumentieren. Zunächst wurden die Enten im Juni 2017 aus Zuchtfarmen in Ungarn angekauft und in einen künstlichen Teich gesteckt, der mit Wasser aus dem öffentlichen Strembach gefüllt wurde, und der mit einem Elektrozaun umgeben ist. Diese Tiere sind flugunfähig, da sie noch keine Schwungfedern haben. Dann werden die Tiere mit einer Trillerpfeife dressiert. Auf den Pfiff hin folgen sie dem Jagdhelfer und gehen hinter ihm her aus dem Teich bis zu einer versteckten Voliere im Wald. Dort erhalten sie ihr Futter. Am Tag vor einer geplanten Jagd werden 50-100 Tiere in der Voliere eingesperrt. Erscheint dann die Jagdgesellschaft am nächsten Tag, scheucht man die gefangenen Tiere aus der Voliere und treibt sie vor die wartenden Flinten. Auf diese Weise wird die Anzahl der Enten Woche für Woche geringer, bis der Ententeich nun seit Mitte Dezember wieder völlig leer steht. Im nächsten Jahr wiederholt

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Estarte
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Übertretung des Naturschutzes -Abknallen zum Spaß

TIERQUÄLEREI ZUR BELUSTIGUNG und zum Zeitvertreib ist höchst PERVERS und muss sofort per Gesetz verboten werden !
Tiere nach Abschuss voll mit Schrotkugeln
Der Obmann des Vereins gegen Tierfabriken, Martin Balluch, fragt sich auch, was mit den geschossenen Tieren passiert: „Wenn man sie zuerst in der Hand hat und wenn man sie essen will, dann kann man sie gleich schlachten und essen. Jetzt setzt man sie aus und ballert sie wieder ab, dann sind sie voller Schrot, und dann wirft man sie vermutlich weg - weil man müsste ja diese 20 Schrotkugeln aus jeder Ente
rauszupfen, und das werden sie nicht tun.“

Im Juni werden die Enten ausgesetzt, ab Mitte August werden sie gejagt.
Das Bundestierschutzgesetz verbietet aber seit dem Vorjahr das Aussetzen von gezüchteten Wildtieren, die in freier Wildbahn nicht lebensfähig sind.
UND ES PASSIERT TROTZDEM !?

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struge1
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@estarte,

bevor Sie so einen unqualifizierten Kommentar abgeben, sollten Sie sich über das Jagdgesetz, die Schusszeiten und das Tierschutzgesetz schlau machen und dann schreiben. Das was sie hier schreiben, kann nur jemand von sich geben, der überhaupt keine Ahnung hat, oder seit wann sind ausgesetzt Wildenten in der freien Wildbahn nicht lebensfähig??? 🤔

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Heinz42
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Struge1

Unqualifiziert bist hier nur DU... und zwar als Mensch!!!

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Estarte
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struge1

Es handelt sich um gezüchtete Tiere,die gequält werden, das ist eine TATSACHE und kein Kommentar !
Machen Sie sich bei Herrn DDr. Balluch schlau, der weiß wirklich was los ist,kennt sich bei den Gesetzen aus, und vor allem ist er überzeugter TIERSCHÜTZER.......
...............VGT-Obmann Martin Balluch: „Fasane und Rebhühner können in den meisten Regionen Österreichs nicht überleben, deshalb gibt es die Ausrede der Bestandsstützung für das Aussetzen, auch wenn das nicht zutrifft, weil die ausgesetzten Tiere ja gleich abgeschossen werden. Aber bei ENTEN ist nicht einmal mehr diese Ausrede vorhanden !!!!, Wildenten gibt es genug. Dass das Aussetzen und Abschießen von ZUCHTENTEN also ausschließlich der Belustigung infantiler Gemüter dient, wird daher nicht einmal von der Jägerschaft abgestritten. Es muss also verboten werden!“..............
Im Übrigen :
KEIN EINZIGES TIER, OB WILDTIER ODER GEZÜCHTETES TIER IST ÜBERLEBENSFÄHIG,WENN ES BRUTAL ABGEKNALLT WIRD.

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Naturfreund007
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struge1

so ein Kommentar kann mal wieder nur von einem Jäger kommen

Jagd mit Pfeil und Bogen auf Enten, da hat niemand was dagegen

aber so, pfui

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marisha
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Endlich kommt

von der Politik mal was wirklich sinnvolles!

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