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Vorarlberg19-Jährige schaut aufs Handy und baut frontalen Unfall

Die 19-Jährige blieb unverletzt, während die Lenkerin (56) des entgegenkommenden Autos schwer verletzt wurde.

Sujetbild © APA/HELMUT FOHRINGER
 

Eine 56 Jahre alte Frau aus Feldkirch ist am Montag bei einem Verkehrsunfall in Hittisau (Bregenzerwald) schwer verletzt worden. Eine ihr entgegenkommende 19-jährige Autofahrerin war laut Polizei auf die Gegenfahrbahn gekommen und frontal mit dem Auto der 56-Jährigen zusammengeprallt. Die 19-Jährige war ihren eigenen Angaben zufolge durch einen kurzen Blick aufs Handy abgelenkt gewesen.

Die junge Lenkerin aus Hittisau fuhr auf der Hittisauer Straße (L205) in Richtung Lingenau. Kurz vor einer Baustelle im Ortsgebiet schaute sie auf ihr Handy, dadurch geriet sie auf die Gegenfahrbahn und prallte fast frontal gegen das Auto der 56-Jährigen. Dieses wurde rückwärts in einen Garten geschleudert.

Die schwerverletzte 56-Jährige wurde nach der Erstversorgung am Unfallort mit dem Notarzthubschrauber in das Landeskrankenhaus Feldkirch geflogen. Die 19-Jährige blieb unverletzt. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden. Die Hittisauer Straße war für die Aufräumarbeiten eineinviertel Stunden lang gänzlich gesperrt.

 

Kommentare (2)

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eleasar
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Meine Strategie für notorische Handyglotzer

Immer öfter begegnen mir junge Leute, die mit dem Blick aufs Smartphone versuchen, sich irgendwie fortzubewegen. Egal ob beim gehen oder laufen. Wenn mir so jemand entgegenkommt, gehe ich auf Kollisionskurs und steuere mit festem Blick direkt auf die Person zu. Dann zähle ich innerlich den Countdown... 10... 9... 8... 7... 6... 5... 4... vorbereiten für Aufprall... 3... 2... Oft schauen sie erst im letzten Augenblick auf und sind etwas perplex. Manche entschuldigen sich kleinlaut. Viele realisieren gar nicht, wie gefährlich ihr Verhalten für sich selbst und andere Verkehrsteilnehmer ist.

Manche gehen auch mit Hund an der Leine und glotzen auf das Handy. Und ich denke mir: "Schöner Blindenhund..."

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47er
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Leider nicht nur junge Leute,

auch Ältere bis zu Senioren sind schon von dieser "Sucht" befallen. Sogar beim Wirtshaustisch liegen diese "Kastln" bestenfalls neben den Gläsern, oder es wird statt miteineander zu reden, darauf herumgewischt, einfach krankhaft.

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