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Meist Fehlverhalten der Straßenbenützer Eisenbahnkreuzungen: Elf Tote durch Unfälle im Vorjahr

Über 95 Prozent der Unfälle an Bahnübergängen sind auf Fehlverhalten der Straßenbenützer zurückzuführen.

© APA/WWW.FOTOPLUTSCH.AT
 

Elf Menschen sind 2018 durch Unfälle an Eisenbahnkreuzungen getötet worden. Rund 60 Personen werden jährlich an Bahnübergängen verletzt. Das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) riet anlässlich des heute, Freitag, stattfindenden Internationalen Tages der Eisenbahnkreuzungen in einer Aussendung zu mehr Achtsamkeit beim Queren von Bahnübergängen.

Analysen des KFV ergeben, dass über 95 Prozent der Unfälle an Bahnübergängen auf Fehlverhalten der Straßenbenützer zurückzuführen ist. Besonders häufig verunglücken Personen aus der nahen Wohnumgebung. "Die Ortsansässigen glauben, den Fahrplan genau zu kennen und sind sich zu bestimmten Zeiten sicher, dass kein Zug die Kreuzung queren wird", sagte Othmar Thann, Direktor des KFV. Kleine Änderungen im Fahrplan könnten dann bereits zu Unfällen führen.

Grundsätzlich keine freie Fahrt

An Eisenbahnkreuzungen gilt grundsätzlich keine freie Fahrt. Vor jeder Schienenquerung sollte überprüft werden, ob keine Gefahr besteht. Mit einem Vormerkdelikt haben Verkehrsteilnehmer zu rechnen, wenn sie Rotlicht missachten, bereits geschlossene Schranken umfahren oder nicht anhalten, wenn das Schließen der Schranken angekündigt wird.

 

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