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Verirrt und verwirrtDementer Wien-Tourist von Polizei zurück ins Hotel gebracht

Ein 75-jähriger koreanischer Tourist war aus seinem Hotel verschwunden und zum Glück einer Polizeistreife in die Arme gelaufen.

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Ein demenzkranker Wien-Tourist hat sich am Mittwoch von Rudolfsheim-Fünfhaus nach Simmering verirrt. Die Ehefrau des 75-Jährigen, der unbemerkt allein das Hotel verlassen hatte, war schon in höchster Sorge, da kam von der Polizei die erlösende Nachricht: Ihr Mann sei gefunden und werde in einem Streifenwagen zu ihr zurückgebracht.

Das betagte koreanische Paar logiert in einem Hotel in der Nähe des Westbahnhofs. Von dort war der 75-Jährige plötzlich verschwunden. Wie genau er die weite Strecke bis auf die Simmeringer Hauptstraße zurückgelegt hat, war nicht eruierbar. Zu Fuß hätte er dafür auf direktem Weg wohl gut zweieinhalb Stunden gebraucht, sagte Polizeisprecher Paul Eidenberger auf APA-Anfrage.

Völlig verwirrt

In Simmering lief der Mann einer Polizeistreife in die Arme. Der aufgeregte Senior "machte in gebrochenem Englisch verwirrte Angaben über seine Ehefrau, konnte seinen Namen nicht nennen und hatte überdies keine Ausweisdokumente bei sich", berichtete der Sprecher. Weil die Polizisten spezielle Kenntnisse im Bereich Demenz aufweisen - sie gehören einer sogenannten Demenzfreundlichen Dienststelle an -, schätzten sie die Lage richtig ein. Der 75-Jährige wurde auf die Inspektion gebracht, beruhigt und sein Hotel ausfindig gemacht.

Die Polizeiinspektion Simmeringer Hauptstraße ist, wie viele andere Dienststellen der Wiener Polizei, als "Demenzfreundliche Dienststelle" zertifiziert. Alle Polizisten dort haben freiwillig eine Schulung im Umgang mit Demenzkranken absolviert.

 

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