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Wiener U-BahnMann vor Zug gestoßen: Verdächtiger fühlte sich verfolgt

Der Verdächtige und das Opfer haben einander nicht gekannt. Der Iraker wurde vom Amtsarzt als hafttauglich eingestuft und in Haft genommen.

© APA/GEORG HOCHMUTH
 

Der 20 Jahre alte Mann, der am Mittwoch bei der Station Westbahnhof einen 35-Jährigen auf die Gleise der Wiener U-Bahn-Linie U3 gestoßen hat, hat die Tat gegenüber der Polizei gestanden. Bei seiner Einvernahme gab er an, sich seit Monaten in psychiatrischer Behandlung zu befinden und sich verfolgt gefühlt zu haben, sagte Polizeisprecher Patrick Maierhofer der APA.

Der Verdächtige und das Opfer haben einander nicht gekannt. Der Iraker wurde vom Amtsarzt als hafttauglich eingestuft und in Haft genommen.

Vor einfahrenden Zug gestoßen

Die Tat passierte am Mittwoch zu Mittag. Der Iraker hat dabei den ihm unbekannten Mann unmittelbar vor den einfahrenden Zug gestoßen. Der Lenker konnte trotz Notbremsung einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern. Das Opfer wurde vom Zug erfasst und erlitt laut Wiener Berufsrettung mehrere Knochenbrüche und wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Die Wiener Linien baten Passanten, in solchen Fällen stets die Sicherheitseinrichtungen - Zugnotstopp sowie Notsprecheinrichtung - zu verwenden. Nach dem Vorfall hatten die Wiener Linien der Polizei das Material aus den Überwachungskameras zur Verfügung gestellt.

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