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Nach WiedereinführungStudiengebühren für Berufstätige: Rund 6.000 brachen ab

Bis zum Sommersemester 2017 galt darüber hinaus aber auch eine Ausnahme für Berufstätige: Sie mussten auch dann nicht zahlen, wenn sie diese "Toleranzsemester" bereits überschritten hatten.

Studiengebühren für Berufstätige: Rund 6.000 brachen ab
SPÖ-Wissenschaftssprecherin Andrea Kuntzl © APA/GEORG HOCHMUTH
 

Knapp 6.000 berufstätige Langzeitstudenten haben an den Unis nach der Wiedereinführung von Studiengebühren für diese Gruppe im Wintersemester 2018 ihre Ausbildung abgebrochen. Umgekehrt haben knapp 17.000 weiter inskribiert, so Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) in der Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage der SPÖ.

Derzeit sind alle Universitätsstudenten aus Österreich bzw. der EU innerhalb der Regelstudienzeit plus zwei Semester von der Zahlung von Studiengebühren (derzeit 363,36 Euro pro Semester) befreit. Bis zum Sommersemester 2017 galt darüber hinaus aber auch eine Ausnahme für Berufstätige: Sie mussten auch dann nicht zahlen, wenn sie diese "Toleranzsemester" bereits überschritten hatten.

Insgesamt nahmen diese Befreiung im Wintersemester 2017 25.092 Personen in Anspruch, heißt es in der Anfragebeantwortung. Von diesen waren im Wintersemester 2018 16.568 (66 Prozent) noch immer inskribiert. Demgegenüber setzten 5.736 (23 Prozent) ihr Studium im Wintersemester 2018 nicht mehr fort. Die restlichen 2.788 (11 Prozent) schafften im Studienjahr 2017/18 ihren Abschluss.

Wegen Gebühr beendet

"Tausende Studierende haben also ihr Studium wegen der Studiengebühren beenden müssen", so SPÖ-Wissenschaftssprecherin Andrea Kuntzl in einer Aussendung. "Vielfach sind das Personen, die im zweiten Bildungsweg, neben ihrem Job, ein Studium absolvieren und jene, die von den Eltern keine oder nicht genügend finanzielle Unterstützung bekommen können. Es trifft also jene, die es ohnehin schon schwer haben, überhaupt ein Studium zu absolvieren. Das führt zu einer weiteren sozialen Selektion."

Abgebrochen haben laut Zahlen des Ministerium vor allem ältere berufstätige Langzeitstudenten: 65 Prozent derjenigen, die ohne Abschluss nicht mehr fortsetzten, waren älter als 30 Jahre. 29 Prozent befanden sich im Alter zwischen 25 und 30 Jahren, sechs Prozent waren jünger.

Kommentare (3)

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wahrheitverpflichtet
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SCHEINHEILIGKEIT!

WER ZAHLT DEN MEINEN KINDERN DAS STUDIUM na richtig wir Eltern den Studien gebühren bekommen nur jene deren Eltern nichts haben was ich ja auch gut finde, nur wenn beide Eltern 1600 netto haben hat das kind keine Ansprüche auf Studien gebühren! SO nun müssen beide Eltern teile je 4oo euro zahlen das kind bekommt dann noch die Kinderbeihilfe! absetzen kann man da natürlich nicht die Alimente für das studierende kind, und wer nun sagt der staat kommt für das studieren der kinder auf der hat keine Ahnung den dann muss man schon ein Sozialfall sein bzw so wenig verdienen das das kind dann Studentenhilfe bekommt wie die Eltern dann leben interessiert eh keinen! DA SCHEINT ES MIR JA FAST BESSER man hat weniger am Lohnzettel bzw geht mit den stunden herunter diese Heuchelei des staates ist grenzen los den außer die Familienbeihilfe bekommt eine normal verdiene Familie eh nichts! UND WIE KOMMT DEN DIE ALLGEMEINHEIT DAZU den älteren ein Studium zu finanzieren mir zahlt kein Schwein was dazu wenn ich mich fortbilden muss!

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bb65
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Falscher Schluss der SPOE

Ich denke dass ein großer Teil der 6000 ihr Studium beendet hat weil sie kein echtes Interesse hatten dieses echt abzuschließen, aber solange es nix kost bleib ma halt Student..... Also hat die Maßnahme genau das erreicht das erreicht werden sollte.

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ugglan
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Die SPÖ

glaubt noch immer alles muß für jeden -auch ohne Leistung - gratis sein! Auf wessen Kosten ist egal! Jede Kosmetikerin etc. muß sich ihre Ausbildung selbst bezahlen - nur die, die dann in den Lohnklassen am höchsten sein werden wollen es gratis!

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