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OberösterreichFlüchtiger wollte sich in Müllcontainer vor Polizei verstecken

Zwei Männer jagten in einer 100er-Zone mit 165 km/h über die Westautobahn (A1). einer versteckte sich im Müll, der zweite unter einem Trampolin.

Auch Hunde wurden bei der Suche nach den Flüchtigen eingesetzt © 
 

Ein 19-Jähriger aus Salzburg hat sich am Samstag in einem Müllcontainer in Ansfelden (Bezirk Linz-Land) vor der Polizei verstecken wollen. Der Mann war als Beifahrer in einem gestohlenen Wagen mitgefahren. Gemeinsam mit einem 22-jährigen Landsmann jagten die Männer in einer 100er-Zone mit 165 km/h über die Westautobahn (A1), berichtete die Polizei in einer Presseaussendung am Sonntag.

Bei Lasermessungen im Bereich der Auffahrt Traun in Fahrtrichtung Wien wurde die Exekutive auf die beiden aufmerksam. Der 22-jährige Fahrer, der mit 0,92 Promille unterwegs war, streifte eine Leitschiene und überfuhr bei der Flucht vor der Polizei ein Verkehrszeichen. Auch eine 41-Jährige wäre fast unter die Räder gekommen. Die Männer ließen das beschädigte Fahrzeug stehen und rannten weg. Bei einer Kennzeichenabfrage stellte sich heraus, dass das Auto als gestohlen gemeldet war.

Augenzeugen machten die Polizei auf das Müll-Versteck des 19-Jährigen aufmerksam. Die Fahndung nach dem 22-jährigen Salzburger lief unterdessen mit Hubschrauber und Suchhunden an. Kurze Zeit später griff eine Streife den alkoholisierten Flüchtigen in einem Garten unter einem Trampolin auf. Bei der Einvernahme stellte sich heraus, dass der 22-Jährige am Vormittag desselben Tages einen Ladendiebstahl in einer Salzburger Tankstelle begangen hatte. Über Anordnung der Staatsanwaltschaft Linz wurden die beiden auf freiem Fuß angezeigt.

 

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