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Bauern demonstrierenHeimische Erdäpfel gehen aus

Trockenheit, Schädlinge und Regulierungen bereiten den heimischen Erdäpfelbauern Sorgen. Heute gehen sie auf die Straße.

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Viele der heimischen Kartoffeln sind von Schädlingen befallen, die Bauern kämpfen mit Ernteausfällen © KLZ/Jürgen Fuchs
 

"Das sind die Letzten ihrer Art.“ Mit diesem dramatisch klingenden Hinweis werden heute Erdäpfelbauern mit ihren Traktoren und Anhängern beladen mit den Resten der heimischen Erdäpfelernte aus dem Vorjahr auf dem Wiener Heldenplatz auffahren, um auf ihre Situation aufmerksam zu machen. Denn viele sehen ihre Existenz bedroht.

Kommentare (6)

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47er
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Wenn ich allein sehe, mit welchen High-Tech-Riesenfahrzeugen manche Landwirte ihre Ackerböden niederwalzen,

und dann auch damit auf Strassen unterwegs sind, finde ich dieses Gejammere obszön. Aber die vergifteten Kartoffel und anderes Grünzeug brauche ich sicher nicht, sollens doch den Konzernen für das ungesunde Fastfood anbieten. Förderungen sollten meines Erachtens nurmehr für nachhaltige Produkte und Landschaftsschutz geben, aber nur bis zu einem gewissen Höchstbetrag.

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CuiBono
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Unzulängliche Vermischung

wird von den Agrarvertretern hier betrieben.

Das eine Thema ist die Trockenheit und für die können direkt weder die Bauern noch die Konsumenten was. Abgesehen von ein paar Querulanten ist aber unbestritten, dass der Klimawandel weiter gehen wird und den Agrariern könnte dazu auch was einfallen. So schön langsam. Ohne Diesel laufen ihre Traktoren auch nicht, also sollte es einleuchten, ohne Wasser wird das nix (mehr).

Das andere Thema ist die Pestizid- und Herbizidverwendung.
GSD hat hier ein Umdenken eingesetzt und ich weigere mich aufgrund schnöden Gewinnstrebens lernresistenter Bauern mich und die Umwelt vergiften zu lassen.
Behaltet den Dreck.
Es gibt andere Bezugsquellen.

Den Agrariern wäre zu wünschen, weniger zu jammern und sich (endlich) auf die sich ändernden Verhältnisse einzustellen. Wird auch von jedem anderen Bürger verlangt.

Schluss mit den Steuergeld geförderten Umwelt und Bevölkerung vergiftenden geschützten agrarischen Werkstätten.

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Südsteirer
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Ganz recht!

Jammern können sie (natürlich gibt es Ausnahmen)! Aber Umdenken wird noch lange keines kommen, so lange sie weiter für viel zu niedrige Standards gefördert werden.

Die Spritzmitte sind nicht umsonst verboten worden!

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Hildegard11
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Mangel

Vielleicht wird uns allen wieder einmal bewusst, dass nicht immer alles selbstverständlich im Überfluss da ist.

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Care
4
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Und die Biobauern?

Da gibt es Bauern, die sogar freiwillig auf solche Mittel verzichten. Vermutlich sind sie schon alle des Hungertods gestorben.
Das Argument, dass es ja 20 cm unter der Erde eingesetzt wird und daher den Bienen nicht schadet, ist wirklich gut. Wahrscheinlich schadet es denen auch nicht, die die Erdäpfel dann essen, weil es ja im anderen Obst und Gemüse genug andere Mittel gibt, die dem menschlichen Organismus nicht gut tun.

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khst
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das Einzige, was den Landwirten einfällt,

ist die chemische Keule. Man könnte ja auch damit anfangen, wie in vielen anderen Ländern schon üblich, nicht über die Trockenheit zu jammern, sondern Bewässerungsanlagen zu installieren. Aber klar, das kostet Geld und unsere ach so "armen" Bauern haben ja keines - sie werden ja auch nicht von der EU gefördert, besonders im Burgenland (ehemals Notstandsgebiet). Wahrschein ist die jetzige Regierung auch am Wetter schuld. Oder wenigstens die Blauen.

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