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Auf Westautobahn88-Jähriger fuhr kilometerweit als Geisterfahrer

Eine Polizeistreife konnte den Mann, der falsch aufgefahren war, nach elf Kilometern anhalten.

Sujetbild © dapd
 

Die Polizei hat am Samstag einen 88-jährigen Geisterfahrer auf der Westautobahn (A1) im Bezirk Melk aus dem Verkehr gezogen. Der Pensionist aus dem Bezirk Scheibbs war um 10.15 Uhr auf der Raststation Ybbs-Kemmelbach falsch aufgefahren und wurde nach rund elf Kilometern bei Blindenmarkt von einer Streife angehalten, berichtete die Exekutive in einer Aussendung. Verletzt wurde niemand.

Der Lenker fuhr Richtung Wien auf der dritten Spur entgegen der Fahrtrichtung. Dabei wurden laut Exekutive zahlreiche Verkehrsteilnehmer gefährdet, es kam aber zu keinem Unfall. Eine Streife der Autobahnpolizeiinspektion Amstetten hielt den 88-Jährigen an. Dem betagten Mann wurde der Führerschein vorläufig abgenommen, zudem wurde er der Bezirkshauptmannschaft Melk angezeigt.

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Wieso bitte nur

vorläufig abgenommen?

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