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Todessturz von TerrasseNach Tod eines Wiener Anwalts wird gegen Bekannten ermittelt

Es soll um das Umstichlassen eines Verletzten gehen.

THEMENBILD: POLIZEI / TATORTGRUPPE
© APA/BARBARA GINDL
 

Nach dem Tod eines Wiener Anwalts, der in der Nacht auf den 15. August 2018 unter aufklärungsbedürftigen Umständen ums Leben gekommen ist, haben sich die staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen konkretisiert. Wie die ORF-Sendung "Wien heute" am Freitagabend berichtete, soll inzwischen gegen einen Bekannten des Juristen wegen Imstichlassen eines Verletzten ermittelt werden. Offiziell ließ sich das vorerst nicht bestätigen.

Der 35 Jahre alte Rechtsanwalt war von einer Terrasse in die Tiefe gestürzt und noch am Unglücksort seinen Verletzungen erlegen. Der junge, auf Wirtschafts-, Kapitalmarkt- und Kartellrecht spezialisierte Anwalt galt als Top-Jurist. Er war seit über zehn Jahren in einer angesehenen, im In- und Ausland gefragten Wirtschaftskanzlei beschäftigt.

Waren Drogen im Spiel?

Wenige Stunden vor seinem Ableben hatte sich der Anwalt mit Freunden zum Abendessen in einem Lokal am Naschmarkt verabredet. Bei diesem Treffen soll er zufällig einem Bekannten begegnet sein. Dieser - so zumindest die von Zeugen geschilderte Verdachtslage - dürfte den Anwalt, der mit Drogen bis dahin keine Berührungspunkte hatte, möglicherweise zum Konsum von Suchtgift verführt haben.

Als gesichert gilt inzwischen, dass der 35-Jährige nach dem Essen mit dem Bekannten weitergezogen ist. Dieser Mann dürfte auch dabei gewesen sein, als der Anwalt in die Tiefe stürzte. Laut "Wien heute" untersucht die Anklagebehörde nun, ob und inwieweit dieser den Sturz mitbekommen und den Ort des Geschehens verlassen hat, ohne sich um den 35-Jährigen zu kümmern oder die Rettung zu verständigen.

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