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''Aktion wie von 12-Jährigem''Gemeinderat ließ seinen Namen in Stadtpflaster legen

Seinen Namen auf dem Stadtplatz von Steyr verewigen - diesen Traum hat sich ein dortiger Magistratsbeamter erfüllt.

Sujetbild: Pflastersteine © (c) forelle66 - Fotolia
 

Der Magistratsbeamte beaufsichtigte die Pflasterlegung und gab den Arbeitern den Auftrag, vor dem Rathaus seinen Namen mit eigens zurechtgehauenen Granitsteinen in den Boden zu legen. Bürgermeister Gerhard Hackl (SPÖ) lässt die Steine nun entfernen, berichteten die "OÖ Nachrichten" (Mittwoch-Ausgabe).

"Das ist ja eine Aktion wie von einem Zwölfjährigen, richtig deppert ist das", zitierte die Zeitung den Rathauschef, "mit dem Blödsinn hat er selber die gute Arbeit, die er geleistet hat, in den Schatten gestellt." Kritische Worte kamen auch von Baureferent Vizebürgermeister Helmut Zöttl (FPÖ): "Ich fände es schon verkehrt, würde ich mich oder der Bürgermeister sich verewigen lassen." Stadtrat Reinhard Kaufmann (Grüne) spricht in der Zeitung von einer "Aktion mit hohem Peinlichkeitsfaktor", Kopfschütteln herrscht auch in der VP/Bürgerliste und bei den NEOS.

Das ist ja eine Aktion wie von einem Zwölfjährigen, richtig deppert ist das

Bürgermeister Gerhard Hackl

Für den eigenmächtig erteilten Auftrag ohne Wissen seiner Vorgesetzten handelte sich der Bereichsleiter im Magistrat, der nebenher auch SP-Gemeinderat ist, bereits eine Ermahnung ein. Schon am Mittwoch sollten die Bauarbeiter die Buchstaben aus dem Beton herausmeißeln und dort - auf einer Länge von 50 Metern - neutrales Pflaster verlegen. Die Kosten dafür und das Mehr an Arbeit, das die Pflasterer hatten, muss der Auftraggeber aus eigener Tasche zahlen.

Aufgefallen ist die - laut fachkundigen Handwerkern gelungene - Arbeit nicht sofort: Vor zwei Wochen stand laut OÖN noch die halbe Stadt auf den nunmehrigen "Steinen des Anstoßes", als das erste Baulos des neugestalteten Stadtplatzes bei einem Fest in geselliger Atmosphäre eröffnet wurde.

 

Kommentare (4)
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Irgendeiner
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Naja, teppert ist es schon aber nicht ohne Komik,

so gut sichtbar war es offenbar ohnehin nicht sonst wäre es gleich aufgefallen, könnt eine Einkommensquelle für Gemeinden werden,jeder Platz belegt mit einem "Xaver Birnstingl" oder "Sandra, ich liebe dich, Dein Mausebärli".Und die Möglichkeiten die sich auf öffentlichen Toiletten ergeben würden,bei den Fliesen etwa.Naja, teppert ist es,aber ein Teil von Euch sollte zumindest Milde walten lassen,ich seh täglich welche Wunschkennzeichen ihr habt,ein wilder Tanz der Infantilität,ist dasselbe Motiv.

zuagraster
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ganz einfach:

entfernen auf kosten des bestellers!

sincerely
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A typische...

...Rudi Gneisser Aktion! 🙈🤣

lieschenmueller
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Rofl

Und der Bärlibär Schoitl will das dann auch haben!