Frau Maurer, Sie sind diese Woche in erster Instanz wegen übler Nachrede verurteilt worden, weil Sie übelste sexistische Direktnachrichten eines Bier-Geschäftbesitzers veröffentlich haben. Wie geht es Ihnen jetzt?
SIGRID MAURER: Mir geht es grundsätzlich gut, es belastet mich nicht über die Maßen. Es war mir schon klar, dass es möglich ist, mit einem Schuldspruch auszusteigen, gerechnet habe ich aber nicht damit.
Im Interview
Sigrid Maurer: „Ich kämpfe hier für alle Frauen“
Sigrid Maurer machte sexistische Nachrichten an sie öffentlich und wurde dafür verurteilt. Die Ex-Politikerin über „das Leben im Patriarchat und die Angst der Männer vor dem Machtverlust“.
© Kleine Zeitung, Bernd Hecke