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ProzessZum Missbrauch eines Kleinkindes angestiftet: Salzburger angeklagt

Der Mann soll einen Deutschen dazu angestiftet haben, die eigene Tochter zu missbrauchen.

Sujetbild © APA/HARALD SCHNEIDER
 

Am Landesgericht Salzburg muss sich heute, Mittwoch, ein 27-jähriger Mann aus dem Bundesland Salzburg verantworten. Die Vorwürfe sind schwerwiegend: Er soll in einem Internet-Chat einen Deutschen zum Missbrauch dessen kleiner Tochter angestiftet haben. Zugleich bat er um Fotos von der Tat. Daneben hortete der Verdächtige eine große Anzahl kinderpornografischer Bilder. Sowohl der Deutsche wie auch der einschlägig bekannte Österreicher sitzen seit November des Vorjahres in U-Haft.

Auf die Spur des Salzburgers kam die Polizei nach der Festnahme des Deutschen. Der Mann hatte in Internet-Chats nicht nur Kinderpornos, sondern auch Bilder vom sexuellen Missbrauchs der Tochter - einem zweijährigen Kleinkind - verschickt. Bei der Überprüfung der Chat-Partner stießen die Ermittler auch auf den 27-Jährigen, berichtete die Landespolizeidirektion Salzburg.

Datenträger sichergestellt

Bei einer Kontrolle am Wohnsitz stellten Beamte Datenträger mit vielen Kinderpornos sicher. IT-Experten sahen sich zudem die Chat-Protokolle genauer an. Aus ihnen ging hervor, dass der 27-Jährige den Deutschen dazu angestiftet hat, seine Tochter sexuell zu missbrauchen. Bei der Festnahme stellte sich auch heraus, dass der Salzburger auch auf seinem Handy kinderpornografisches Material abgespeichert hatte.

Der Mann zeigte sich gegenüber der Polizei geständig.

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