„Es war eine differenzierte Wintersaison“, zieht Franz Hörl, Obmann des Fachverbands Seilbahnen, Bilanz. Im Rahmen eines Pressegesprächs anlässlich der Jahrestagung der österreichischen Seilbahnen, die heuer erstmals nach 15 Jahren wieder in Graz stattfand, resümierten Hörl und Fachverbandsgeschäftsführer Erik Wolf bereits über die aktuelle Skisaison, die in manch höheren Skigebieten noch gar nicht vorbei ist. Während der frühe Schneefall Ende November und Anfang Dezember der Skisaison einen „fulminanten“ Start besorgte und auch der Jänner mit acht Prozent über dem Vorwinter einer der historisch besten war, kam im Februar der Einbruch. „Mit einem der wärmsten Februars seit vielen Jahren, der in einen nicht weniger warmen März mündet, verlor der Winter an Dynamik. Auch die extreme Föhnlage zu Ostern machte es vielen Betrieben schwer“, so Hörl, der auch für die ÖVP im Nationalrat sitzt.
Seilbahner ziehen Bilanz
Franz Hörl: „Skifahren ist keine aussterbende Sportart“
Die österreichischen Seilbahner hatten in der Wintersaison mit hohen Temperaturen im Februar und März zu kämpfen, ziehen aber eine positive Bilanz. Deren Chef Franz Hörl kritisiert „Bashing“ durch ORF.
© APA/ Expa/johann Groder