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Lebensrettung in GrazDa denkst du nicht an die Gefahr, sagt der Lebensretter. Die Gerettete wird ihm das nie vergessen.

Das Auto steckte unter der Brücke fest
Das Auto steckte unter der Brücke fest © Michael Saria
 

So leid es uns für alle anderen in der Firma „Smaragdgrün“ tut, die Sache mit den Mitarbeitern des Monats ist wohl geritzt: Haben doch Christian Kreuzmann, Jan Bieniek und Juraj Lajtman
einer Frau das Leben gerettet. Gemeinsam mit Philipp Landgraf haben sie eine Grazerin, die mit ihrem Auto in den Stiftingbach gekracht und dort eingeschlossen war, in letzter Sekunde befreit.
So bald wie möglich will die Lenkerin nun ihre Helden treffen. Auch der Grazer Stadtrat Kurt Hohensinner lädt die Männer zum Dank für ihre Zivilcourage ins Rathaus ein.

Der Stiftingbach macht indes zwei Tage später einen auf unschuldig und plätschert dahin. Mehr als einen guten Meter unter jener Brücke, die an diesem dramatischen Unwetterabend vor lauter Wasser nicht zu sehen war. „Ich hab sie erst bemerkt, wie ich mit dem Kopf von unten dagegentusch’, als ich auftauchen wollte“,
schildert Christian Kreuzmann der Kleinen Zeitung.

Er war als Erster in den Bach gesprungen, zum verunglückten Auto hin. Nun steht er wieder dort, diesmal mit seiner Tochter. Würde er wieder so handeln? Brachte er sich nicht selbst in Gefahr? „In so einem Moment denkst du nicht daran.“

Gott sei Dank ist alles gut gegangen. Eine 53-jährige Grazerin wird ihr Leben lang daran denken.

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