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ORF-ReformDer ORF als Bettelorden ist von allen Zukunftsbildern das schlimmste

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ORF - ZENTRUM © (c) APA/HANS PUNZ (HANS PUNZ)
 

Solange es den ORF gibt, gibt es den politischen Zugriff auf ihn. Unterschiede offenbarten sich höchstens in der Stilistik, in der Wahl der Mittel und im geistigen Widerstandspotenzial des jeweiligen Organisten. Aber das Begehren der Regierungen mitzuspielen, sei es über die Bande oder die direkte, gestreckte Pranke, blieb über all die Jahre dasselbe. Auf das Gängelband verstanden sich Rot wie Schwarz und die Blauen lernten rasch nach: Einen ehemaligen Vizekanzler aus den eigenen Reihen und dem vorigen Jahrhundert an die Spitze des Aufsichtsratsgremiums zu setzen, das sich eigentlich mit den Umwälzungen der digitalen Gegenwart befassen sollte, so eine Unerschrockenheit hätten nicht einmal die beiden alten Volksparteien aufgebracht. Das will etwas heißen.

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