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Streit mit RusslandIn Minsk wächst die Sorge, von Putin einverleibt zu werden. Nicht ohne Grund.

© AP
 

Normalerweise matchen sich Wladimir Putin und sein weißrussischer Amtskollege Alexander Lukaschenko zum Jahreswechsel gerne beim Eishockey. Heuer sagte Lukaschenko ab. Derzeit befinden sich die beiden Nachbarstaaten ohnehin auf glattem Eis.

An der Oberfläche herrscht, wie oft zuvor, Streit um die Höhe der Energiepreise. Moskau will die Sonderpreise für Minsk abschaffen. Dennoch ist die Lage heuer anders. Aussagen der russischen Regierung werden als Wink mit dem Zaunpfahl verstanden: Gegen eine weitere „Integration“ Weißrusslands in die Russische Föderation könnte es doch Förderungen für die weißrussische Wirtschaft geben. Will sich Putin nach der Krim jetzt Weißrussland ganz einverleiben? Offiziell wird dementiert.

Politologen verweisen darauf, dass für Putin 2024, bei Auslaufen seiner vierten Amtszeit, der Vorsitz über einen Unionsstaat mit Weißrussland ein Weg sein könnte, erneut in die Verlängerung zu gehen.

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