Zerstörerische UnwetterEs ist unglaublich, was möglich ist, wenn so viele nach einer Katastrophe mitanpacken.

 

Es stimmt schon, es ist „nur“ ein Gebäude: Vor einem Jahr ist das Berghaus in der Walchen – ein Selbstversorgerhaus der Alpenvereinssektion Öblarn – bei schweren Unwettern unterspült worden, die ganze
Seitenfront ist eingestürzt. 100 Menschen hätten damals Hochzeit und Taufe in dem Haus feiern sollen, zum Glück ist die Zufahrt schon zuvor weggerissen worden.

Jetzt, 375 Tage danach, wird der Wiederaufbau gefeiert. Mit der traditionellen Messe beim „Walchenherrgott“ und einem Tag der offenen Tür.

Die Bilder des Hauses mit der aufgerissenen Front haben viele betroffen gemacht. Und irgendwie ist das Gebäude zu einem Symbol für die Zerstörungskraft von Unwettern geworden, die uns immer öfter heimsuchen. Gerade erst hat es wieder gekracht über der Steiermark – mehr als 250 Feuerwehreinsätze gab es bis weit in die Nacht zum Samstag hinein.

Was für ein Albtraum, wenn alles unter Wasser steht und kaputt ist, was für ein Gefühl der Hilflosigkeit!

Beim Berghaus war es nicht anders. Am Anfang hätte wohl keiner geglaubt, dass es zu schaffen ist. Aber Unzählige haben geholfen, mit angepackt, gespendet. Und es möglich gemacht: dass jetzt doch noch gefeiert werden kann in der Walchen.

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