EspressoZum Wiehern: Wie Dorian, das Polizeipferd, der Ruf der Politik ereilte.

Das Innenministerium sucht weiter Fachpersonal.

 

Dorian ist wohl das, was man in der Politik einen Quereinsteiger nennt. Er lebte in einer kleinen Gemeinde im Burgenland, bis ihn dann der Ruf des öffentlichen Dienstes ereilte. Parteibuch hat er keines, abgeschlossene Berufsausbildung auch nicht (Letzteres verbindet ihn mit dem einen oder anderen Bundeskanzler der letzten Jahre) – dafür einen Stammbaum.

Längere Zeit war Dorian im neuen Job einsam, wie es echte Vorreiter häufig sind. Inzwischen leisten ihm die Kollegen Captain Morgan, A-Rock und Ludwig Gesellschaft. Man bewegt sich häufig im Arbeitskreis und harrt der Dinge, die da kommen. Dorian ist ein fescher, haselnussbrauner Kampel, muss sich also nicht nachsagen lassen, ein Amtsschimmel zu sein. Das Anfütterungsverbot gilt für den siebenjährigen Wallach nicht, Karotten werden akzeptiert.

Alles Gute, Polizeipferd-Prototyp! Einige Artgenossen studieren noch die Ausschreibung des Innenministeriums. Andere wiehern bloß herzhaft.

Zwischen 0 Uhr und 6 Uhr ist das Erstellen von Kommentaren nicht möglich.
Danke für Ihr Verständnis.