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TV-TagebuchWas mit der Absage der persönlichen Ansage verloren gegangen ist

 

Sie wird leider nicht von innen an den Bildschirm klopfen wie einst beim „Kottan“ und auch nicht „Tohuwabohu“-mäßig blödeln. Aber Chris Lohner kehrt zurück. Anlässlich ihres 75. Geburtstages reaktiviert ORF III die Fernsehansagerin, die auch 15 Jahre nach Pensionsantritt nichts an Popularität verloren hat. Die U-50 kennt sie von der Kasperlpost, die U-30 als Stimme der ÖBB. Nächste Woche wird Chris Lohner - wie in alten Zeiten – täglich um 20.13 Uhr auf dem Bildschirm erschienen und auf den Hauptabend einstimmen. Eine charmante Idee. Nach diesen sieben Tagen wird klar sein, was mit der Absage an die persönliche Ansage verloren gegangen ist.
Zudem holt ORF III die vielseitige Rothaarige morgen „Aus dem Archiv“ (22.40 Uhr) und ergänzend empfiehlt sich ein Besuch in der tvthek. „Thema“ brachte ein Lohner-Porträt, randvoll mit Humor, Selbsterkenntnis und klugen Sätzen. Unter anderem meinte Chris Lohner: „Der Tod ist das letzte spannende Abenteuer. Ich will ganz einfach gesund sterben. Das ist eines meiner Ziele.“ Am Ende einer Lesung blickte sie ins Publikum und stellte fest: „Wenn ich sie alle im Halbdunkel sehe, denke ich mir: Älterwerden ist kein Einzelschicksal.“
In beiden Fällen versteht man gerne Bahnhof, landet also wieder bei Chris Lohner.

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