FlüchtlingskriseDie "Hilfe vor Ort" muss völlig anders geschehen

Ein Jahr nach dem verheerenden Brand im Flüchtlingslager Moria ist die Lage so schlecht wie zuvor. Die hierzulande groß angekündigte „Hilfe vor Ort“ misslang. Es braucht neue Ideen.

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Zeltlager auf der Insel Lesbos
Zeltlager auf der Insel Lesbos © AP
 

Und noch ein Jahrestag, bei dem man froh wäre, wenn es wirklich etwas zu feiern gäbe: Ein Jahr ist es her, dass auf der griechischen Insel Lesbos das Flüchtlingslager Moria in Flammen aufging. 12.000 Menschen mussten damals Hals über Kopf aus ihren notdürftigen Unterkünften fliehen. Die vier jungen Migranten, die es angezündet hatten, wurden mittlerweile zu jeweils zehn Jahren Haft verurteilt.

Kommentare (3)
neuernickname
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Der "Elendslager von Moria" Artikel gestern dürfte wohl in die Hosen gegangen sein.

Also muss man türkis-grün mit einer "Meinung" von hinten angreifen.

Dass die "Hilfe vor Ort" nicht ankommen wird, solange Griechenland die Flüchtlinge weiterverfrachten will und deshalb diese unmenschlichen Zustände dort herrschen (eben jenes Griechenland das Militärausgaben hat wie eine kleine Supermacht), wird natürlich nicht einmal erwähnt.

Denn, wie man sieht, können die Griechen nicht einmal die Zelte selber aufstellen. Dann könnte ja der Herr Karas, die Frau Vollath und die Frau Stemberger mal runterfahren und die Zelte selber aufstellen. So kompliziert ist das nämlich nicht. Die schaffen das.

Wenn der "Plan" ist, sämtliche Flüchtlinge nach Österreich durchzuwinken, damit Österreichs Sozialsystem kollabiert, dann ist das ein schlechter Plan.

Schrofranz
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Die Helfer sind auch noch die Bösen

Griechenland schlägt sich schon jahrelang mit den Problemen der zu vielen Flüchtlinge herum. Dafür werfen Sie den Griechen auch noch Versagen vor. Österreich schaut weg und redet (der türkise Teil der Regierung) immer von der ganz großen Hilfe vor Ort.
Keiner konnte mir bisher erklären, wie die Hilfe vor Ort ausschauen soll.
Und natürlich darf diese Hilfe vor Ort nichts kosten, sonst bricht ja unser Sozialsystem zusammen. Schwarzarbeit, Abgabenhinterziehung, Sozialbetrug (sollen auch Inländer machen) ist kein Problem, das schadet unseren Sozialsystem nicht. Um Ihnen den Wind aus den Segeln zu nehmen-ich will auch nicht, dass Österreich mit Flüchtlingen geflutet wird.

neuernickname
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Griechenland bekommt Milliardenhilfen und hat Geld genug fürs Militär.

Ja, Griechenland VERSAGT RESTLOS und die NGOs helfen da kräftig mit, indems zuschauen und die Schuld - politisch motiviert - lauthals und AUSSCHLIESSLICH Österreich umhängen wollen.

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