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LeitartikelImpfen ist eine Sache des Vertrauens, deshalb muss bei AstraZeneca alles auf den Tisch

Impfen ist eine Sache des Vertrauens. Die Politik muss bei AstraZeneca Klarheit schaffen. Sonst schwindet die Impfbereitschaft. Der Bevölkerung ist die Wahrheit zumutbar.

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Das hat gerade noch gefehlt. Da nimmt die Durchimpfung der Bevölkerung endlich an Fahrt auf, in einigen Bundesländern sind in den nächsten Tagen Lehrerinnen und Lehrer, Kindergärtnerinnen und Kindergärtner, über 80-Jährige an der Reihe, und jetzt das: Dänemarks Ministerpräsidentin Mette Frederiksen, die letzte Woche gemeinsam mit dem Kanzler in Israel weilte, um ein neues Impfprojekt aufzusetzen, hat die Verabreichung von AstraZeneca gestoppt. Vorübergehend. Grund sind Berichte über schwere Fälle von Blutgerinnseln bei Personen, die den schwedisch-britischen Stoff erhalten haben. Ob ein Zusammenhang mit dem Vakzin besteht, ist offen. Das Moratorium sei eine reine Vorsichtsmaßnahme, wird in Kopenhagen versichert. Am Nachmittag zog Norwegen nach.

Kommentare (2)
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Zooropa
0
2
Lesenswert?

"Die Politik muss..."

Ein einfacher Indikator für die Qualität eines Leitartikels ist, ob darin die Wortfolge "die Politik muss" vorkommt. Ist es der Fall, sollte der Artikel im Zweifel nicht veröffentlicht werden. Ist doch wahrscheinlich, dass der Rest des Artikels aus einem Meinungs-Fakten-Matsch und Forderungsplattitüden ("schnell wie möglich für Klarheit sorgen...", "Wahrheit zumutbar...", "nur so lässt sich...", "Vertrauen erschüttert"...) besteht. Bitte KLZ, traut Euren Lesern mehr zu als das.

PS: Liessmann lesen hülfe eventuell.

feringo
1
3
Lesenswert?

.. den Tisch zuerst sauber machen ..

Zur Schlagzeile - Warum nicht von allen Impfstoffen alles auf den Tisch?
Außerdem, es ist alles auf dem Tisch, leider auch viel zu viel Mist.