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HärtefallfondsDie Geldverteilungsaktion der Familienministerin ist geschmack- und instinktlos

© Kleine Zeitung
 

Familienministerin Christine Aschbacher (ÖVP) ließ es sich nicht nehmen, einem betroffenen Ehepaar mit zwei Kindern das Geld selbst zu übergeben“, berichtete am Samstag eine Tageszeitung pflichtschuldig über den Termin, bei dem sie dabei sein durfte. Die durch die Coronakrise in Not geratene Familie wurde natürlich voll ins Bild gerückt, wie sie aus der Hand der Ministerin Geld aus dem Härtefallfonds entgegennehmen und sich artig bedanken durfte.

Kommentare (20)

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gehtso
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es spricht nicht

gerade für die Intelligenz der Ministerin, wenn sie so einem Foto auch nur zustimmt.

joesiefee
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Bin ...

... derselben Meinung.
Und völlig sinnentleert ist mM, wenn sie den 100er einem Kleinkind vor die Nase hält ...

levis555
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Das ist ja wiw damals unterm

Haider...

Mein Graz
2
25
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Ich persönlich hätte eine solche inszenierte Übergabe abgelehnt.

Ich wäre mir verarsxxt vorgekommen.
Die "Dame" verteilt Steuergeld wie ein Herrscher, der Almosen unter das Volk wirft. Und das Volk soll sich auch artig dafür bedanken, dass es von dem Geld, das es selbst abgeliefert hat, was zurück bekommt. Knickserl/Diener nicht vergessen!

Selbstherrlichkeit hat eine Farbe: Türkis.

Pelikan22
3
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Und was ist mit den von der Opposition geforderten Unterstützungen?

Immer mehr! Immer höher! Und vor allem ohne Leistung! Sperr ma auf - bring ma's Geld unter die Leut! Fliag'n ma ruhig im Urlaub auf die Malediven - Hinter uns die Sintflut! Und da regt sich der kleine Maxi auf, weil ein Mahrer a Flaschen Polz-Sekt trinkt. Krimsekt mit Kaviar wär besser, oder?

Shiba1
1
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Das ist nicht nur selbstherrlich

sondern stroh.blöd.

harri156
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Demütigend,

abstoßend und selbstherrlich diese Dame aus dem Kurz Regierungsteam!

hortig
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Antwort

Kern war auch als Pizzabote unterwegs....

Mein Graz
5
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@hortig

Ich komm mir vor wie im Kindergarten: "Tante, der Hansi hat mir das Auto weggenommen!" - "Tante, aber der Karli hat ja auch....".

Niveauloser Whataboutism.

hortig
19
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Antwort

Es ist nur so dass es mich genauso ärgert, weil Sachen, die andere Politiker und Parteien schon immer gemacht haben, jetzt als so schlimm und dramatisch hingestellt werden. Als ob die Menschen keine anderen Sorgen als dass es so frevelhaft ist, dass der Zuschuss persönlich überreicht wurde. Früher hat sich kein Mensch darum gekümmert.

Pelikan22
1
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Da siacht ma amal ....

welche Sorgen die Leut haben! Und erst der Grad der Bildung! Alles lauter Hochschulprofessoren h.c.

Mein Graz
3
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@hortig

Auch bei Kern wurde heftig diskutiert, polemisiert und kritisiert. Also hat es die Leute schon gekümmert. Auch war seine Aktion im Zuge der Wahlwerbung.

Für welche Wahl wirbt Aschbacher? Für die Wien-Wahl? Mit Steuermitteln aus dem Härtefond, dem Budget für den Bund?
Oder weil sie sich einfach in den Medien sehen wollte - wie das bei der Kurz-Partei derzeit täglich der Fall ist?

Ich sehe hier, wie Menschen für politische Zwecke gebraucht werden. Hier wird einem Baby ein 100-€-Schein medienwirksam in die Hand gedrückt. Ich hoffe, die Familie, die in dem kleinformatigen Wiener Blatt abgedruckt wurde, hat wenigstens ein anständiges Honorar für das Foto gekriegt!

Shiba1
1
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...Menschen für politische Zwecke gebraucht...

nicht gebraucht - MISSBRAUCHT

Mein Graz
1
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@Shiba1

Hätte ich "missbraucht" geschrieben, die Entrüstung wäre mir ins Gsicht gfahrn...

harri156
3
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Das ist aber jetzt

Satire! Hoffe ich jedenfalls.....

Kaiserfisch
6
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Geschmacklos

Wenn das Geld von aus ihrem Vermögen gespendet, OK. Steuergeld groß artig persönlich verteilen ist mehr als Geschmacklos.

joesiefee
4
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Letztklassig ...

... ist - denke ich - das richtige Wort.

Pelikan22
18
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Na klar!

Ein roter Finanzminister hätte das Geld überwiesen! Oder? Zahlreiche Caritybeiträge füllen auch die Seiten dieser Zeitung. Wie viele Bürgermeister aus jeder Partei lassen sich gerade vor Wahlen für ihr soziales Engagement huldigen?

Shiba1
2
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stimmt schon,

diese Bürgermeisteraktionen sind aber um nichts besser und ebenfalls letztklassig

Pelikan22
1
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Aber nur, wenn das türkise Bürgermeister machen!

In den meisten Gemeinden bringen die Bürgermeister bei solchen Anlässen glei' an ganzen Stab von Fotografen mit und san' dann zwanz'g mal in der Gemeindezeitung präsent! Geld stinkt net!