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Länderspiele und Cup-FinaleDer ÖFB hat das Wörthersee Stadion verlassen und sich damit ein Eigentor geschossen.

 

Kommen nicht mindestens 20.000 Fans, müsse man Klagenfurt als Spielort überdenken. Die Ansage des Österreichischen Fußballbundes (ÖFB) hat gewirkt. Mehr als 20.000 Besucher wurden im Mai 2016 im Wörthersee- Stadion mit einem grottenschlechten Spiel des Nationalteams gegen Malta gequält. An einem Dienstag.

Was tut man als Fan nicht alles, um das Nationalteam in Klagenfurt live zu sehen. Die Belohnung gab es heuer: Österreich besiegte vor 30.000 Fans die Deutschen. Der Wörthersee kochte.

Der ÖFB verabschiedete sich dennoch aus Klagenfurt. Mit Länderspielen (vor-übergehend) und mit dem Cupfinale – trotz Rekordbesuchs – für die nächsten vier Jahre. Dass der ÖFB vehementester Befürworter war, das Stadion nicht zurückzubauen, war vergessen.

Die Generali-Arena der Austria Wien ist der neue Fußballtempel des ÖFB. Teile des mit 26 Millionen Euro Steuergeld erbauten Stadions dürfen bei Länderspielen aber nicht betreten werden. Die Austria-Fans wollen das nicht. Der ÖFB gab nach. Ergebnis: 11.000 Besucher beim Match gegen Schweden. Wie dort ein Cupfinale mit Sturm Graz oder Rapid Wien stattfinden soll, weiß wohl nicht einmal der ÖFB.

Der ÖFB hat sich mit seinem (teilweisen) Abzug aus Klagenfurt ein Eigentor geschossen. Aber aus Fehlern lernt man ja bekanntlich am meisten.

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