Streit um Bayern gegen ParisKleinkarierte Fußballwelt

 

Das Wörthersee Stadion musste schon viel über sich ergehen lassen. Aber das ist selbst für diese Fußballarena neu: Am 21. Juli sollen dort Bayern München und Paris Saint-Germain gegeneinander spielen. Doch der ÖFB – der Österreichische Fußballbund – verbietet das Match an diesem Tag.

Zwei der größten und erfolgreichsten Klubs Europas – mit Spielern im Wert von je 780 Millionen Euro – zu Gast am Wörthersee! Während Fußballfans nur interessiert, wie sie zu Karten kommen, schrillen beim ÖFB die Alarmglocken. Nicht wegen der Karten. Sondern wegen der am selben Wochenende stattfindenden Cupspiele. Man habe Verpflichtungen gegenüber heimischen Vereinen und Medienpartnern.

Doch wovor will man die schützen? Vor einer Konkurrenz, die keine ist? Das Match Bayern gegen PSG hat in Österreich keinen Gegner. Niemals. Und ein Cup-Schlager mit Kärntner Beteiligung – sofern er überhaupt gelost wird – wird in Österreich übertragen. Bayern gegen PSG werden Fans in 100 Ländern mitverfolgen können.

Das Spiel muss stattfinden. Dafür müssen die Hauptakteure, ÖFB und Veranstalter, aber ihre starren Defensivkonzepte aufgeben und in die Offensive gehen. Es geht immerhin um König Fußball.

Kommentare (1)

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Rudi Mikosch
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Bayern-PSG

Wer schaut sich die Cup-Spiele an. I nit .
Bayern-PSG jawohl .sehrwohl !!!

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