AussensichtU-Bahn für Graz? Bitte keine Angst vor neuer urbaner Mobilität!

Holding-Vorstand Wolfgang Malik kontert Erwin Zankel: Die U-Bahn sei kein Luftschloss, sondern ein gut kalkuliertes Bauprojekt. Graz müsse die Chance ergreifen.

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Die U-Bahn-Pläne für Graz © Holding/Strohecker
 

Graz ist tatsächlich ein fortschrittlicher Boden für Vorzeigeprojekte. Denken wir an das Jahrhundertprojekt für unsere Umwelt: ein Wasserkraftwerk und der riesige Mengen fassende Speicherkanal – verbunden mit einem neuen Lebensraum an der Mur. Ein durchdachtes Vorhaben, das – zuerst heftig kritisiert – mittlerweile zur Selbstverständlichkeit und mit der Augartenbucht zu einem der beliebtesten Treffpunkte in Graz wurde.

Kommentare (7)
battlefronter007
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Schaffts nicht mal eine

mickrigen neue Bimlinie in seiner gesamten Zeit als Holding Vorstand zu bauen und redet groß vom ner U-Bahn. Klassische Kompetenz der Övp. Gehens bitte endlich in Pension

checker43
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Werbesprech

fortschrittlich, Vorzeigeprojekt, Jahrhundertprojekt, neuer Lebensraum, durchdachtes Vorhaben, dynamischste Landeshauptstadt Österreichs, reif für die neue urbane Mobilität, modern, attraktiv, zeitnah, anerkannte Expertengruppe*

*die sich von der Vereinnahmung durch die städtische "Experten"gruppe bereits distanziert hat

melahide
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Sie lasen

eine Wahlwerbung eines ÖVP-Kader-„Experten“!
Alleine schon, dass das Murkraftwerk …das Kraftwerk an sich wurde nicht kritisiert. Die Rodung von 20.000 Bäumen schon, damit jetzt ein paar Boote an der Mur schippern und eine Disco-Strandbar Krach macht … es keinen Schatten mehr gibt und die Jungbäume den Sommer fast nicht überlebt haben. Eine Erfolgsgeschichte …

BigC
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Bei allen Unkenrufen,

Wenn die Ubahn fertig ist, werden alle gerne einsteigen und sich ein Graz ohne Ubahn nicht mehr vorstellen können. In jeder Stadt die eine Ubahn gebaut hat, waren die gleichen Diskussionen. Wien, Kopenhagen, rennes- jetzt wo sie dort fährt, ist sie aus dem mobilitätsangebot nicht mehr wegzudenken.

Moveit
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In Rennes gibt es eine lächerliche Linie...

...die zweite hat schon über zwei Jahre Verspätung. In Rennes wären sie sicher über ein ordentliches, modernes und dichtes Straßenbahnnetz à la Bordeaux oder Strasbourg glücklicher.

Und ja: natürlich würden die Menschen eine Metro in Graz nutzen. Dafür müsste sie aber gebaut werden. Und das ist mehr als unwahrscheinlich. Letzendlich geht wieder nur wertvolle Zeit bei der Umsetzung anderer Projekte (z.B. Südwestlinie) verloren.

stefstef
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Fachlich geprüftes und kalkuliertes Bauprojekt

Für mich ist das wie wenn man sich mit 2000 Netto im Monat einen neuem Porsche kaufen will und eigentlich noch die Schulden für die Wohnung abzahlen muss.

checker43
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Sie

lasen eine Werbung der ÖVP Graz.