Das Rollenspiel von Alexander SchallenbergMehr Bundeskanzler, weniger Alexander

Ex-Journalist und Ex-Politiker Gerhard Seifried über das Rollenspiel des neuen Bundeskanzlers Alexander Schallenberg.

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Wir Österreicher neigen ja durchaus dazu, einen Vertrauensvorschuss zu geben: Einmal schauen. Leben und leben lassen. Er soll einmal zeigen, was er kann.

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Danke für Ihr Verständnis.

stprei
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Gegenentwurf

Und als Gegenentwurf zum Artikel, der Effekthascherei und Egospiele bloß befürwortet, steht dann Angela Merkel, die mit stoischer Ruhe und Unaufgeregtheit Deutschland durch alles manövriert hat, was da kam.

Da gabs brav und langweilig, sachlich und keine guten Sprüche, die man einfach so "raushaut".

Ging auch lange gut, und zwar so gut, dass egal wer der Nachfolger wird, große Fußstapfen gefüllt werden wollen.

aposch
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Diplomat

Diese Rolle abzulegen und in ein "menschliches Antlitz" zu schlüpfen, das dürfte Alexander Schallenberg schwerfallen. Ich persönlich halte nichts von aalglatten Personen, die nicht klar und deutlich ihre Meinung sagen. Aber Österreich kann es sich ja leisten, prägnante Redner und auch im Ausland herzeigbare Politiker aus reiner Machtgier einfach abzuschießen. Was die Opposition in den letzten Jahren veranstaltet hat, ist schlimmer als Kurz's Postenbesetzungen. Dass unter Mitterlehner die ÖVP in die Bedeutungslosigkeit abgerutscht wäre, wegen seiner SPÖ Abhängigkeit, war ja voraussehen.