KolumneKonrad Paul Liessmann: Misanthropie und Klimaschutz

Die Klimaveränderung ist etwas Wunderbares: Sie macht es allen recht. Und vor allem betrachten wir sie nur aus der Perspektive des Menschen. Wäre es anders, müssten Umweltbewegte überdenken, wer wovor gerettet werden soll.

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© Kleine Zeitung
 

Von der Öffentlichkeit nahezu unbemerkt, findet gerade eine internationale Klimawoche statt, die am Freitag mit einem Streiktag und Großdemonstrationen abgeschlossen werden soll. Viele Teilnehmer werden nicht erwartet. Dass Scharen von Jugendlichen, die angeblich froh sind, endlich wieder Präsenzunterricht an den Schulen zu erleben, diese sogleich verlassen werden, um die Welt zu retten, ist unwahrscheinlich.

Kommentare (4)
Patriot
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Die Natur lässt sich von den Menschen nicht hinters Licht führen!

Für sie gilt: Aug um Auge, Zahn um Zahn! Sie schlägt zurück! Und wie! Was wir seit einigen Jahren an Stürmen, Überschwemmungen und Waldbränden weltweit, aber auch bei uns erfahren müssen, war erst der Anfang ihres Rachefeldzugs gegen die rücksichtslosen und dummen Menschen.
Leid können einem nur die heutigen und zukünftigen Kinder und Jugendlichen tun, denn sie haben diese Antwort der Natur nicht zu verantworten und deshalb nicht verdient.

JamesJolly
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Wie wahrscheinlich ist das?

Wenn man die heutigen Erwachsenen dazu bringen könnte, auf alles zu verzichten, was ihre Urgroßeltern nicht kannten, wäre es bei weitem zu wenig, um den Klimawandel zu bremsen. Aber es wäre ein Aussichtspunkt, von der aus man den Weg dorthin erkennen könnte. Den Weg vom Luxus unserer Zeit hin zu einer wirklich nachhaltigen Lebensweise müssten dann die nächsten Generation begehen.

RonaldMessics
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Luxuriöses Leben...

...hat global gesehen nur eine Minderheit.

JamesJolly
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Das hängt

von der Definition ab.
Historisch betrachtet genügt die Definition, nicht Hunger leiden zu müssen. Und der Anteil der Menschheit, der von dieser Not befreit ist, war noch nie so groß wie heute.