EnergiewendeGeld allein wird nicht reichen, um die Transformation abzufedern

Das neue Ökostrom-Gesetz ist eine der leichteren Übungen der ökologischen Transformation. Geld reicht nicht, um sie abzufedern. Es braucht politisches Feingefühl und Anerkennung.

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Viel Zeit bleibt nicht mehr, wenn das Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz (EAG) wie versprochen vor dem Sommer unter Dach und Fach gebracht werden soll. In den nächsten zwei Wochen müssen ÖVP und Grüne gemeinsam mit der SPÖ die Details festzurren, damit das Gesetz im letzten Plenum vor der Sommerpause mit Zweidrittelmehrheit beschlossen werden kann. Dann ist festgeschrieben: Bis 2030 soll der Stromverbrauch in Österreich ausschließlich aus erneuerbaren Energien gedeckt werden. Das klingt ambitioniert - und ist doch nur ein Zwischenschritt. Das zähe politische Ringen um einen gemeinsamen Weg beim Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz gibt einen Vorgeschmack auf das, was in den nächsten Jahren bevorsteht: Bis 2040, also wenn Kinder, die heute geboren werden, gerade die Matura gemacht haben oder ihren Zivildienst angetreten haben, soll in Österreich der gesamte Energiebedarf klimaneutral gedeckt sein.

Kommentare (1)
walterkaernten
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2
Lesenswert?

frage an den schreiber DER MEINUNG :

Gibt es 2040 nur mehr MATURANTEN und ZIVIELDIENER ???????