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EssayEin Einspruch von Konrad Paul Liessmann: Droht uns die Corona-Diktatur?

Es liegt in der Natur dieses Infektionsgeschehens, dass nicht nur die zuständigen Ministerien einigermaßen überfordert sind. Sich dies einzugestehen, könnte ein erster Schritt sein, um manches wieder etwas nüchterner zu sehen.

© Margit Krammer
 

Seit Beginn der Corona-Pandemie existiert der Verdacht, dass diese für die Staaten und deren Regierungen ein willkommener Vorwand ist, die eigene Macht auszubauen und den Zugriff auf die Körper der Menschen zu beschleunigen. Der autoritäre Kontrollstaat werde am Ende dieser Entwicklung stehen, die nun errichtete Gesundheitsdiktatur sei das Vorspiel zu einer tiefgreifenden Entdemokratisierung der Gesellschaft.

Kommentare (6)
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Elli123
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Orientierungslosigkeit, Ohnmacht und Verzweiflung

Wenn man es "positiv" sehen will, kann man es so interpretieren. Anders- bzw. Querdenker könnten es aber auch so sehen, dass sich die Orientierungslosigkeit, Ohnmacht und Verzweiflung mit einem gewissen Machtrausch hin zum autoritären Kontrollstaat mit entsprechenden verdeckten und offenen Repressalien paart.

Um nicht falsch verstanden zu werden, möchte mich hiermit aber jedenfalls vom Querdenkertum und dem rechten Eck distanzieren, bin auf (Partei-)Linie!

dude
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Sie haben den Nagel auf den Kopf getroffen, Herr Professor!

Vielen Dank für diesen Artikel!
Gratulation auch zu Ihrem Auftritt gestern in der Philosphenrunde bei Barbara Stöckl!
Dies war übrigens die niveauvollste und geistreichste "Corona-Diskussion", die ich je gesehen habe. Es zahlt sich aus, diese in der Mediathek nachzusehen!

mtttt
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auf den Punkt gebracht

gut analysiert. Es ist ein Gratwanderung, und man ist im Nebel weggeflogen. China und Südkorea haben für kurze Zeit massiv eingeschränkt und haben rasch ein normales Leben wiedererlangt. Wir haben eine anderen Weg gewählt. Bei uns darf man auf Staatskosten vernünftige Maßnahmen bekämpfen, demonstrieren und politische cent´s aufklauben. Das kostet der Mehrheit viel Geld und Tempo auf dem Weg zurück zur gewohnten Lebensweise. Preis unserer Demokratie.

Sam125
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Droht Corona-Diktatur?Wenn es unsere Cornaleugner so wollen,natürlich und sogar

WELTWEIT!!Es ist ein Trauerspiel,wenn man an unsere an Corona verstorbenen Freunden,Verwandten und Mitmenschen denkt!Meine einzige Bitte an unsere Politiker wäre,die Verantwortung für jegliche Bestimmungen die mir Covid-19 zusammenhängen an ein speziell dafür geschaffenes "Gremium"abzugeben,damit es Coronaleugner in der POLITIK,die mit der Angst der Menschen nur ihre politische Macht stärken wollen,endlich ein Riegel vorgeschoben wird!Sie spielen mit der Unwissenheit der Menschen,die sie aus allen Bevölkerungsschichten finden! Wobei das Gremium aus Verschiedensten Personengruppen aus Medizin, Pharma,Wirtschaft,Politik(aus allen politischen Parteien)usw. zusammengestellt werden sollten und die absolute Entscheidungsfreiheit über die weiteren Vorgangsweisen erhalten sollten,die zu Eindämmung der Pandemie führen!Bitte Politiker aus Opposition und Regierung haltet euch endlich aus der "Coronapolitik"heraus,damit wir endlich zu einen GEMEINSAMEN "Nenner"für Bekämpfung der Pandemie kommen!

beneathome
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Wurscht

wenn man bedenkt, wie fremdbestimmt wir alle sind, wozu brauchen dann noch eine Diktatur.

Ragnar Lodbrok
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Hätten und würden sich die Leute an die Regeln halten

- das Problem wäre weitgehendst minimiert.
Die Zahlen lügen nicht - und über 2,6 Mio Tote kann man nicht erfinden. Für viele stellt sich daher die Frage - Leben mit kleinen Einschränkungen - oder sterben?
Diese Einschränkungen sind ein Klacks gegen Fassbomben, Nervengas, Folter. Und - was viele vergessen - gut alle 30 Sekunden verhungert irgendwo ein Kind auf dieser Welt. Auch dieses Kind würde mit Sicherheit leben wollen - und über unsere "Einschränkungen" lachen.