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MorgenpostWalter Rothensteiner ließ die Kugel rollen und das üble Spiel geschehen

Der tägliche Morgenpost-Kommentar aus der Chefredaktion.

WALTER ROTHENSTEINER
Walter Rothensteiner ließ die Kugel rollen und das üble Spiel geschehen © APA/HANS KLAUS TECHT
 

Guten Morgen!

Walter Rothensteiner, Raiffeisen-Generalanwalt und Aufsichtsratspräsident bei den teilstaatlichen Casinos Austria, ist ein verdienstvoller Mann. Er muss es sein. Er trägt

Kommentare (4)
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JL55
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...es ist traurig,

dass so manche Spitzenjobs nur ohne "Rückgrat" möglich sind! Ich für mich fordere den sofortigen Rücktritt involvierter Personen mit Wiedergutmachungszahlungen an die Republik (= Kollektiv der Steuerzahlerinnen)! Vorerst gilt für alle Personen die Unschuldsvermutung! Und: Eine parlamentarische Sondersitzung zur Benennung aller politisch eruierbaren Sümpfe, um wenigstens einige davon trockenlegen zu können...

CuiBono
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Auch an dieser Stelle meine (sinngemäß passende) Sicht und Anregung

Ich wundere mich, wie hier - leider ja vollkommen zu Recht - die Art gewisser Bestellungen kritisiert wird. Wo so was doch für einen Österreicher eigentlich nicht wirklich überraschend sein sollte, nach seit Gründung der 2. Republik durchgängiger Personalpackelei und Proporzbesetzungen sowie der Aufteilung eben der Republik in politische Einflusssphären.

MIR stellt sich vielmehr die Frage, WIE z.B. diese aktuellen definitiven Falschbesetzungen in der Casino AG bzw. der ÖNB schleunigst rückgängig gemacht werden können.

Sollte doch eigentlich kein Problem sein.
Selbst sogenannte "unkündbare" Verträge (die es eigentlich gar nicht mehr geben sollte mit dem Ende der Pragmatisierung), sollten nach derart massiven neuen Erkenntnissen zu den handelnden Personen und deren Bestellung stornierbar sein.
Ein klein wenig politschen Willen vorausgesetzt.

Oder erwartet man wirklich, dass der Bürger und Steuerzahler (wieder einmal) die Krot frisst und schlicht und einfach akzeptiert, dass nach objektiver Bewertung ihrer Qualifikation bzw. Arbeitsweise eindeutig minderbehirnte Parteisoldaten weiterhin in wichtigen Positionen der Republik sitzen und schalten und walten?

Ja - die Besetzungen waren ein Skandal.
Der noch größere wäre, diese Kapazunder in ihren Funktionen zu belassen!

pazi
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Nachdem

man bereits so viele Orden hat, muss man es nicht mehr so genau nehmen!?

Elli123
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in der Politik...

muss man manchmal eben still sein können, um sich einen (politischen) Orden zu verdienen.