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Kein MitspracherechtLuftkurort mit Asbest-Deponie: Reagieren Gemeinden wohlwollend, wird's erst recht kompliziert

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Erst durch massive Staubentwicklung hielten Anrainer der Deponie in Bad Mitterndorf Nachschau - und fanden auch Asbest-Abfälle vor © Privat
 

BürgermeisterInnen müssen sich gar nicht erst künstlich aufplustern, um wichtig zu sein. Sie sind es. In den Kommunen können kaum Projekte entwickelt werden, wenn der Ortsvorsteher mit der Mehrheit im Gemeinderat dagegen ist. Egal, ob Betriebsansiedelungen, größere Anlagen oder Häuslbauer. Wenn der Bürgermeister nicht will, hat er genug rechtliche Möglichkeiten, ein Projekt zu verhindern. Und wenn’s mit dem Baurecht nicht geht, gibt es realpolitisch immer noch einen ganzen Baukasten aus Bürokratie-Versatzstücken.

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Danke für Ihr Verständnis.

calcit
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Es ist grundsätzlich gut so, dass Bürgermeister nicht in allen Dingen nach Ihrem...

...Gutdünken und Willen entscheiden - weil dann wird alles was eventuell unbeliebt ist und einen schlechten Ruf hat abgelehnt und die Probleme wo anderes hin verlagert - "Floriani Prinzip". Fakt ist, dass in jeder Gemeinde mehr oder weniger an Baurestmassen anfallen. Leider auch asbesthaltige Baustoffe wie vornehmlich "Dacheindeckungen oder Fassaden". Diese sind nach wie vor auf tausenden Häusern (auch privat!!!) vorhanden und sind jetzt meist sanierungsbedürftig oder werden auf Grund von Dämmungsmaßnahmen abgetragen. Diese müssen wo deponiert werden. Wenn diese Asbestzementplatten ordnungsgemäß abgetragen werden, also nicht zerbrochen werden, entsprechend verpackt (z.B. BigBags) können diese in einem eigenen Abschnitt auf einer Baurestmassen Deponie eingelagert und eingeschüttet werden - das ist kein Problem und darf grundsätzlich nur so erfolgen. Problematisch wird es erst dann wenn man in Eigenregie oder mit Hilfe von Pfuschern oder nicht konzessionierten Firmen diese "Enternit"platten vom Dach runterwirft und zerstört - das ist dann für die Umgebung, die Arbeitnehmer, für die Nachbarn, etc... das größere Problem als die ordnungsgemäße Deponierung auf einer Baurestmassendeponie.

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calcit
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Selbst auf dem Foto beim Artikel selbst sieht man zumindest drei Gebäude...

...die möglicherweise mit den entsprechenden Asbestzementplatten eingedeckt sind...

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