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Von Mensch zu MenschAm schönsten wäre, wenn jeder und jede vom Staat 2000 Euro im Monat überwiesen bekommt

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Für die Opposition ist seit Langem alles klar. Da stellt sich nicht mehr die Frage, ob die neue Sozialhilfe, die morgen anstelle der bisherigen Mindestsicherung beschlossen wird, beitragen könnte, das System zu verbessern. Mit 885 Euro monatlich wird sie schlicht als „Anschlag auf Arme“ gewertet. Da stellt sich auch nicht mehr die Frage, ob das neue System Trittbrettfahrern die Botschaft  vermittelt, keine automatisierte Anspruchsberechtigung auf jahrelange Unterstützung zu haben.

Kommentare (1)

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vitruvius
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13
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Vielen Dank...

...für diese umsichtigere Betrachtung zu dem Thema.
Die Einseitigkeit wie der Sozialstaat oft als Selbstverständlichkeit eingefordert wird tut wirklich weh. Mit dem Argument "wir sind ja ein reicher Staat" wird der Knüppel gern auf jene geworfen, die hier politisch maß- und verantwortungsvoll handeln, vor allem mit Blick auf die Zukunft. Österreich ist (im Gegensatz zu Afrika mit seinen enormen Bodenschätzen) nur deswegen ein reiches Land, weil dafür eine Menge Menschen bei uns aufstehen, in die Hände spucken und fleißig arbeiten und Steuern leisten, jeden Tag aufs Neue. Das ist die einzige Grundlage, die unseren Sozialstaat hochhält.

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