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Zur Causa GabalierImmer nur lauter angepasste Künstler - das wäre fad.

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Man solle „die Dinge nicht so tragisch nehmen, wie sie sind“, empfahl einst Karl Valentin. Nimmt man aber: Einige Lordsiegelbewahrer sehen das Andenken des Komikers beschmutzt, weil der in linken Kreisen ungeliebte Andreas Gabalier den Karl-Valentin-Orden bekommen soll. Die Münchner Faschingsgesellschaft Narrhalla will ihn damit ehren.

Kommentare (3)

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carpe diem
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Recht und Menschenwürde

"Wenn man als Manderl noch auf Weiberl steht.“ (Nicht homophob?)
„Diese sogenannten politisch korrekten Sänger werden nie attackiert – verkaufen aber auch keine Tickets und müssen Konzerte absagen.“ „Ich werde nie einen Kollegen abqualifizieren.“ (Wirklich nicht?) - um nur zwei Zitate zu nennen. Und was ist überhaupt ein politisch korrekter Sänger? Hulapalu ist ja auch wirklich ein gelungenes STatement dagegen!
Lieber Herr Sittinger, Herr Gabalier weiß ganz genau, was er macht, als sture Unangepasstheit würde ich das nicht bezeichnen, es ist wohl eher das Gegenteil. Ich finde, er passt sich sehr gut an (zum Teil rechte) ewig gestriges Gedankengut an, Scheitl knien zu verharmlosen passt hier auch mit hinein.
Es ist ein Leichtes, sich dem derzeitigen Mainstream anzuschreiben, aber es ist genauso legitim, dagegenzuhalten.

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CuiBono
6
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"Doch allein seine sture Unangepasstheit ist preiswürdig".

Ach so, verstehe.
Dann hätt' ich auch gerne einen Preis, aber ein bisschen flott, weil verdient hab ich mir den schon lang.

Im Gegensatz zum Redakteur Sittinger.
Sture Unangepasstheit ist nicht seins und (auch) mit diesem Artikel ist er wieder voll auf politisch erwünschter Volksvollverblödung, voll und toll im Mainstream.

Wahrscheinlich lebt sich ein Redakteursleben so viel leichter und die meisten Leser merken es ohnehin nicht mehr, wenn ihnen Schwachsinn vorgesetzt wird.

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Elli123
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angepasste Künstler

endlich mal ein ausgezeichneter Artikel der Kleinen Zeitung!

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