PflegeVerhandeln? Brauch ma ned

Wie man Verhandlungen überflüssig macht.

 

Oberösterreichs Landeshauptmann Thomas Stelzer hat wenige Stunden vor der entscheidenden Verhandlung zwischen Bund und Ländern um die Kosten der Pflege ein Ultimatum nach Wien geschickt. Die Länder errechneten Kosten von jährlich rund 500 Millionen Euro und die Summe nach Wien geschickt. „Aus meiner Sicht gibt es nichts zu verhandeln“, antwortet Stelzer auf die Frage des „Kurier“, wie weit er sich herunterhandeln ließe.

Stölzers Begründung ist gut: „Bei der Abschaffung des Pflegeregresses ist, ohne uns zu fragen oder zu verhandeln, in unsere Kompetenzen eingegriffen worden.“ Das stimmt für sein Bundesland. Die Steiermark aber hatte den Regress schon vorher abgeschafft. Nun vom Finanzminister den Ersatz zu verlangen, ist eigentlich ein starkes Stück.

Noch etwas zu Stelzers Kampfansage: Es gibt nichts, was nicht zu verhandeln wäre. Das gilt insbesondere für Zahlen

Zwischen 22 Uhr und 8 Uhr ist das Erstellen von Kommentaren nicht möglich.
Danke für Ihr Verständnis.