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Homo-EheEin Brief an Gerald Grosz

Der frühere Abgeordnete und Obmann des BZÖ lebt in einer eingetragenen Partnerschaft. Er schrieb der Kleinen Zeitung einen Brief. Wir antworten ihm.

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Lieber Gerald! Wir kennen uns lange und begegnen einander in schöner Regelmäßigkeit auf dem Markt in der Stadt. Mit Ihrem klugen, lieben Partner an Ihrer Seite verstricken wir uns dann meist in feurige Stehdebatten, bis uns die Karottensäcke so drücken, dass wir hastig weiterziehen.

Kommentare (4)

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Bond
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Durchsichtige Strategie

Was soll denn sonst in einer Publikation des katholischen Pressvereins stehen?

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Bei aller Ehre...

...hier muss gesagt werden, dass die Ehe eine rechtlich abgesicherte Verbindung zweier Menschen ist. Es ist keine Verbindung zwischen zwei Erwachsenen und einem oder mehreren Kindern.

Dass zwei Gleichgeschlechtliche keine Ehe (=rechtliche Verantwortung füreinander) haben dürfen, zwei verschiedengeschlechtliche Menschen schon, wäre nach meinem Verständnis tatsächlich eine Diskrimminierung, erst recht, wenn es da Ehe hieße und dort "eingetragene Partnerschaft".

Kinder: Kein Ehegelübde - der rechtliche Akt vor dem Standesbeamten nicht, auch nicht das Bekenntnis vor dem Traualtar, bringt Kinder hervor. Kinder entstehen durch den Sexualakt.

Verstehen Sie "Ehe" als offizielle Erlaubnis zum Sexualakt, sprich: zur Kinderzeugung?

Kein Homosexueller trifft eine Entscheidung zur Homosexualität, er ist so gemacht. Die Evolution/Natur/Gott hat die Homosexualität hervorgebracht in einem Verhältnis von vielleicht 3 - 10 % eines Geschlechts und wird sich dabei etwas gedacht haben. D.h., wenn man noch alle anderen Formen berücksichtigt, blieben noch immer mindestens 80 % Heterosexuelle übrig, die Kinder erzeugen können. Die Sexualität ist ein angeborenes Merkmal der Identität.

Dass es dafür den Unterschied der rechtlichen Anerkennung braucht, wie sie meinen, ist bestimmt nicht gottgewollt.

Mit Kinderschutz, Kindererziehung, Kinderrechten usw. hat die Form der rechtlichen Verbindung zweier erwachsener Menschen nichts zu tun.

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jg4186
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Danke!

Danke für diesen Brief, spricht mir aus der Seele.
Es darf keine Diskrimierung gleichgeschlechtlicher Paare geben, nie mehr.
Aber was nicht gleich ist, sollte nicht gleich gemacht werden. In Zeiten, wo Ehe und Familie in einer schwierigen Lage sind, aber immer wichtiger werden, sollte man alles tun, sie zu schützen und stärken. Und das Wort Ehe nur gebrauchen für ein Miteinander von Mann und Frau. Weil zur Ehe Kinder gehören, weil Kinder unsere Zukunft sind. Und für die Kinder, für unsere Zukunft ist das Beste gerade gut genug. Auch wenn viele Ehe scheitern - aber auch Partnerschaften.
Da lobe ich mir die kath. u. ortdod. Kirche, die mit dem Sakrament Ehe da ohnedies klar und deutlich sind und es dieses Sakrament immer nur für mann und Frau geben wird und geben kann.

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joulrich
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KINDER

KINDER sollten das wichtige Thema sein und wie man sie schützt, fördert und deren Eltern unterstützt. Nicht ob die Eltern eine EHE eingegangen sind oder nicht.

Nichtehelichenquote bei erstem Kind der Frau in Österreich 2015 52,7% - bei allen Geburten 2015 in Österreich 42,1%.

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