Handschellen und ZelleTrump-Nichte und Autorin: "Donald gehört vor Gericht und verurteilt"

"Ich kann mir niemanden vorstellen, der ein solches Schicksal mehr verdient hätte", sagte Mary Trump im Gespräch mit der dpa.

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"Ich kann mir niemanden vorstellen, der ein solches Schicksal mehr verdient hätte", sagte Mary Trump im Gespräch mit der dpa. © AP
 

Die Nichte des früheren US-Präsidenten Donald Trump möchte ihren Onkel im Gefängnis sehen. "Ich kann mir niemanden vorstellen, der ein solches Schicksal mehr verdient hätte", sagte Mary Trump im Gespräch mit der dpa. "Ich will, dass er verhaftet wird. Ich will, dass ihm Handschellen angelegt werden, (...) dass er in eine Gefängniszelle gesteckt wird und ihm öffentlich der Prozess gemacht wird." Sie wünsche sich außerdem, dass Trumps Vermögen eingefroren und er sehr arm werde.

Ihrer Ansicht nach hat der ehemalige Präsident großen Schaden in den USA angerichtet. Er habe einen Aufstand gegen sein eigenes Land angezettelt, so die promovierte Psychologin. Anhänger des damaligen US-Präsidenten Donald Trump hatten am 6. Jänner den Sitz des US-Kongresses in Washington erstürmt. Dabei kamen fünf Menschen ums Leben, darunter ein Polizist. Trump musste sich wegen des Angriffs einem Amtsenthebungsverfahren stellen, weil er seine Anhänger zuvor in einer Rede aufgestachelt hatte. Am Ende des Verfahrens wurde der Republikaner jedoch freigesprochen.

Mary Trump hatte im vergangenen Jahr mit dem Enthüllungsbuch "Zu viel und nie genug" über ihren Onkel Schlagzeilen gemacht. Nun erscheint ihr neues Buch "Das amerikanische Trauma. Die gespaltene Nation - und wie sie Heilung finden kann". Darin setzt sich die 56-Jährige mit der Geschichte ihres Landes auseinander und analysiert den Rassismus in den USA.

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