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Roscic deutet Ende für Opernball-Lady und Lugner an

Staatsopernchef Bogdan Roscic hat in einem Interview mit der "Kronen Zeitung" ein Ende für die Funktion der "Opernball-Lady" angedeutet. "Ich glaube aber, dass es Zeit ist, mit der Idee einer 'Ballmutti' abzuschließen. Ich denke eher an ein Komitee, bei dem auch unser neuer Freundeskreis repräsentiert sein wird", sagte Roscic. Auch die Ära von Richard Lugner könnte ein Ende nehmen.

© APA
 

"Der 'Bild'-Leser soll nicht länger glauben, dass der Opernball eine von ihm veranstaltete Show mit gemieteten Gästen ist. Wir haben eine sehr lange Warteliste und wollen künftig jenen ein Vorkaufsrecht zugestehen, die uns das ganze Jahr über unterstützen. Auch im Bereich der Jugendförderung", sagte Roscic.

Seine genauen Pläne für den Ball will Roscic erst bei einer Pressekonferenz im Mai bekannt geben. Der Ball sei aber "etwas ganz Zentrales für die Oper und nicht nur einfach irgendein Abend im Jahr. Wir erreichen da im Fernsehen ein ungeahntes Publikum; so wie normalerweise nur bei einer Regierungskrise".

Kommentare (1)

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ohne den Hr. Lugner...? Im Grunde genommen sollte jeder der das Geld für diese Seitenblicke Veranstaltung hat, und auch bezahlt auf dieses Event dürfen. Die Oper liegt ja dem Steuerzahler mit Millionen Subventionen , samt derer die Gehälter kassieren , in der Tasche. Ausser an einem Tag, dem Opernball, eine krasse Kitschige Operetten Veranstaltung.