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Promi-StreitLady Gaga legt sich mit dem US-Vizepräsidenten an

US-Vizepräsident Mike Pence und seine Frau Karen gelten als besonders fromm. Für Lady Gaga aber sind sie nur scheinheilig: Die beiden seien "die denkbar schlechtesten Stellvertreter der Christentums" sagte sie bei einem Konzert.

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Lady Gaga kritisiert Mike Pence © APA/AFP/ANGELA WEISS
 

Lady Gaga nimmt sich politisch kein Blatt vor den Mund: Das hat die Sängerin schon oft bewiesen. Jetzt ließ sie bei einem Konzert in Las Vegas ihrem Unmut über US-Vizepräsident Mike Pence und seine Frau Karen freien Lauf.

Das Paar, das oft seine christlichen Werte hervorhebt, zähle zu den "denkbar schlechtesten Stellvertretern des Christentums", so Lady Gaga. Der Grund ihres Zorns: Karen Pence unterrichtet an einer Schule, die  homosexuelle Schülerinnen und Schüler dezidiert ausschließt.

"Ihr sagt, man soll Christen nicht diskriminieren. Ihr seid die schlechtesten Vertreter des Christentums", so Lady Gaga. "Ich bin eine christliche Frau, und soviel ich über christliches Verhalten weiß, tragen wir keine Vorurteile vor uns her und heißen jeden willkommen. Also schauen Sie in den Spiegel, Mr. Pence, da finden Sie Ihre ganze Schande."

Auslöser für Lady Gagas Zorn: Karen Pence ist jüngst als Kunstlehrerin an eine US-Schule zurückgekehrt, die dezidiert Schülerinnen und Schüler ausschließt, die sich "sexuell unmoralisch" verhalten oder "homosexuelle oder bisexuelle Aktivitäten" unterstützen. In einem Interview hatte Pence zuvor Kritik am Entschluss seiner Frau als "zutiefst beleidigend" verurteilt.

Lady Gaga gilt seit langem als Vorkämpferin für die Gleichberechtigung von Homosexuellen und Transgenderpersönlichkeiten. Und auch US-Präsident Trump bekam bei ihrem Auftritt in Las Vegas sein Fett ab: Er solle den Shutdown endlich beenden, so die Sängerin: "Sorgen Sie dafür, dass die Regierung wieder arbeitet. Die Leute brauchen ihre Gehälter."

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